Armut auch bei Einbrecher

Nicht alle Einbrecher wollen sich unvorstellbar bereichern durch deren Taten. Manche dieser Verbrecher sind auch mit äusserst kleiner Beute zufrieden und begehen die Tat nur aus der täglichen Not heraus. So auch ein Einbrecher in Wien. Er brach in ein Kaffeehaus ein um einen Liter Milch und einige Schachteln zu stehlen. Die steigende Armut macht sichtlich auch nicht vor Ganoven halt, von geraubten Diamanten und Millionen in Bargeld sind die allermeisten Einbrecher weit entfernt. Sie sind froh, durch den Verkauf der Minibeute einen Tag zu überleben. Es geht ums nackte Überleben dieser Kriminellen, und gerade das macht sie so gefährlich

Armut produziert Opfer

Dieses Armutsproblem der Einbrecher ist somit IHR Problem, lieber Leser. Denn niemand kann sich seiner bescheidenen Habseeligkeiten sicher sein, denn in der Not wird alles gestohlen, auch ein Liter Milch. Aus diesem Winkel betrachtet sind Sie, lieber Leser das wahre Opfer und der echte Verlierer.

Eine kleine Reform des Sozialsystems wäre von Vorteil insbesondere für die „normalen Bürger“ wie Sie. Einen Straftäter nur verurteilen, wegsperren und dann nach Monaten oder Jahren einfach auf die Strasse stellen ist definitiv von Nachteil, nämlich für SIE!

Wir brauchen Arbeit und keine Gefängnisse

Milcher Einbrecher

Einbruch wegen eines Liter Milchs spricht nicht gerade für das Sozialsystem.
Das Opfer sind die Bürger

Delogierungen: Das super Geschäft

Der Rubel rollt!
Die Kasse klingelt!

Der Grund dafür ist jedoch nicht das (angebliche) tolle Weihnachtsgeschäft, sondern genau das Gegenteil. Viele Branchen verdienen sich derzeit eine goldene Nase an den Leuten, die nichts mehr besitzen. Denn wenn man gar nichts hat und seine Miete nicht bezahlen kann, dann fliegt man raus. Das ist so in unserer Welt, und alle Leute die sagen „wie furchtbar“ – „wie kann man ohne Wohnung leben“ – „Obdachlos das ist ja das Schlimmste“, all diese Leute sind im Grund genommen Heuchler, denn gegen die Turbo-Kapitalistische Spirale tun sie nichts. Im Gegenteil, die meisten wenden sich vor Armut ab, denn man will ja mit „denen nichts zu tun haben“.

Wie sollte man sich denn sonst die Tatsache erklären, dass die Leute alle „Reichen“ anhimmeln?
Irgendwo muss ja deren Geld hergekommen sein?

Armut ist Ansichtssache

Der Autor findet die wirtschaftliche Entwicklung gut. Denn die Not füllt die Kassen der Schlüsseldienste. Jede Delogierung oder Räumung bringt eine Menge Kohle. Jeder Einsatz wird gut bezahlt, ohne Abzocker Image und ohne Zeitungsmeldung. Aus langjähriger Praxis kann der Autor versichern, Räumungen sind das aller Beste für den Schlüsseldienst! Fixer Terminplan und garantierte pünktliche und fürstliche Bezahlung. Das ist super! Meine Kollegen lieben Delogierungen. Und so wie der Schlüsseldienst profitieren viele Leute und Branchen an der Not der Ärmsten. Still und heimlich, fernab jeglicher Öffentlichkeit füllt die Extremarmut das Geldbörserl von so manchem ordentlichen Bürger. Möbelpacker, Anwälte, Gerichtsvollzieher, Zeugen, Lagerhäuser, Mietwagen, Sekretäre, Schlossfabriken, Immobilienmakler, und für viele, viele andere sind Räumungen zur Haupteinnahmequelle geworden.

Für den Schlüsseldienst gut

Ansonsten wird man als Schlosser immer nur angeschrien und als Schwein beschimpft, und nur weil man am Feiertag um 2.30 in Früh einem völlig Fremden die Tür öffnet. Und dann noch Geld dafür verlangt, so eine Abzocke! Im schlechtesten Fall endet ein Schlüsseldienst Einsatz vor dem Richter mit einer Verurteilung wegen Wuchers oder Nötigung.
Ach, das passiert einem als „Amtshelfer“ für den Gerichtsvollzieher nicht. Alle Beteiligten sind freundlich und glücklich, naja fast alle.

Somit bin ich kein Heuchler. Schlimm und böse sind die Leute, die es „furchtbar“ finden, aber trotzdem daran verdienen. Am bösesten jedoch sie die im Hintergrund agierenden und Vorantreiber dieses Systems.

Exekutor und Schlüsseldienst – Ein krisensicherer Job

Im Moment wird zum Beispiel in Wien so viel delogiert, dass gar nicht alle rechtzeitig drankommen, und das obwohl die Aufsperrdienste ihr Personal aufgestockt haben. Auch von Kollegen in Deutschland, Italien, Portugal, und Frankreich weiss ich, dass es immer mehr Räumungen werden. Besonders gut läuft das Geschäft derzeit in Spanien, meine Freunde kommen echt nicht mehr mit der Arbeit für den Exekutor nach.

Falls es jemand nicht begriffen hat: Dieser Artikel ist beissender Sarkasmus
(Der Autor muss das hier dazu schreiben, da nicht alle Leser diesen Humor verstehen)

Delogierungen Wien

Es lebe die Armut und die Not
Die Extremarmut füllt die Kassen der ordentlichen Bürger
So wie es sich gehört, bis man selber fliegt…

Immer mehr Arme

Auch in Österreich gibt es seit einigen Jahren sogenannte Sozialmärkte. Das sind Supermärkte, in denen man seine Armut beweisen muss, um dann vorwiegend abgelaufene Waren beziehen zu dürfen.

Interessant ist die Tatsache, warum die Waren in Ordnung sind, wenn das Ablaufdatum überschritten ist? Warum steht dann überhaupt ein Datum drauf und wer wagt es zu behaupten, dass die Waren trotzdem in Ordnung sind, und vor allem wie lange… Gibt es ein zweites Ablaufdatum? Fragen über Fragen.

Die Einkommensgrenze ist etwa 900 Euro im Monat, das ist nicht gerade viel, dennoch wer mehr Geld zur Verfügung hat, der bekommt dort keine Einkaufserlaubnis, und kein altes Brot geschenkt! (Ja, ja, soweit ist man in Bundeshauptstadt an der blauen Donau bereits).

Also, auf den Punkt gebracht: Jeder will sich nicht vor der ganzen Welt degradieren lassen, und Jeder will sich nicht altes Brot schenken lassen und es ist nicht jedermanns Sache abgelaufenen Waren zu essen (die ja NOCH in Ordnung sind). Also wird früher oder später die Kriminalität steigen, um an Geld für frische Lebensmittel ran zukommen. Und das lieber Leser, das betrifft Sie! Sie wären also gut beraten in Zeiten wie diesen, wo man als armer Mensch nur abgelaufene Waren zu essen bekommt, sich gegen Einbruch und andere Beschaffungskriminalität zu schützen.

Wie und wo? Das erfahren Sie (zum Beispiel) bei mir. Dem Einbruchspezialisten schlechthin!
Ich mache Sie ehrlich und ohne Hemmungen auf die Schwachstellen aufmerksam.

@viennna.at
Datum abgelaufen – Ware in Ordnung – Warum steht dann dieses Datum auf der Packung?
Arme Menschen müssen in Österreich abgelaufene Lebensmittel essen

Schlüsseldienst Abzocker in Wien

Die österreichische Tageszeitung Kurier berichtet über Schlüsseldienste, wie so oft. Ich habe es trotzdem gelesen. Da wird berichtet über eine regelrechte Abzockerfirma. Beim Betreiber dieses Abzock Schlüsseldienstes muss es sich um einen dieser legendären Klondike Goldgräber handeln, jetzt halt nur auf Neuzeit. Er schafft das absolut Unmögliche.

Wien hat 220 000 Sozial Wohnungen in denen doppelt so viele Leute leben, die es eben notwendig haben in einer Sozialwohnung zu leben. Gut, dass es diese Einrichtung gibt. Wien hat 100 000 Sozialhilfer-Bezieher. Die haben ja nicht viel, sonst würden sie ja nicht so genannt werden. Dann sind in Wien etwa 80 000 Menschen arbeitslos gemeldet, und die heissen garantiert nicht Habsburger oder Babenberger. Dann sind noch etwa 500 000 Menschen in Pension, nur in Wien. Fast alle erhalten nur die Mindestpension unter 900 Euro. Dann sind in Wien noch 71 000 Gemeindebedienstete, die brauchen keinen Schlüsseldienst, denen passiert schon nichts. Wenn man nun noch Kinder und Jugendliche und hunderttausende Studenten abzieht bleiben noch etwa geschätzte 200 000 Menschen über, die nirgendwo aufscheinen (Nicht arbeitslos, keine Sozialhilfe, keine Krankenversicherung, keine Pension). Für diese U-Boote gibt es keine Statistik, sonst täten sie ja keine U-Boote sein, und nicht im Untergrund leben, logisch oder? Dann bleiben noch 350 000 Ausländer, und jeder, der die Ausländersituation in Wien kennt, der weiss diese Menschen sind garantiert keine „Aufsperrdienst – Kunden“. Diese Leute haben andere Sorgen, ganz andere. Die Ausländer in Wien haben echte Sorgen, so richtige Sorgen. Heimatvertriebene, Flüchtlinge, Asylbewerber, Kriegsflüchtlinge, Menschen eben, die es nicht geschafft haben in New York oder Silicon Valley oder in der Sahelzone oder Albaninen zu leben. Die müssen halt in Wien bleiben.

So, wenn wir jetzt von den fast zwei Millionen Einwohner, alle oben genannten abziehen, dann bleiben exakt zwei Menschen über. Und genau diese zwei Leute hat der Schlüsseldienst Stachl gefunden!!! Der Schlüsseldienst hat ein Nugget in der zu tiefst ausgebeuteten, völlig leeren, total herab gekommenen Stadtwüste und Kriegsstadt Wien gefunden. Hurra! Und das in der Hauptstadt des Elends.

Ich halte die Geschichte über den Abzock-Schlüsseldienst für eine Ente. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es einen einzigen Einwohner in Wien gibt, der 3000 Euro besitzt! Wenn man als Schlüsseldienst 30 Euro kriegt, dann war es schon ein guter Kunde. Die einzige Erklärung, die ich noch habe: Der 3000 Euro Kunde war ein Scheich oder einer dieser russischen Oligarchen. Das ist jetzt super modern in Wien, alles den Russen zu zuschieben. Ich frage mich, was soll ein reicher Russe in Wien tun? Taubenfüttern? Oder zum Zahnarzt nach Ungarn fahren, wie alle Wiener, weil sie kein Geld haben für österreichische Ärzte.

Wer mehr über die Schlüsseldienstkunden in Wien wissen will, dem sei mein sündhaftteures Buch Traumjob Schlüsseldienst ans Herz gelegt.

Schlüsseldienst Wien

Niemand hat in Wien 1800, geschweige denn 3000 Euro? Wer soll soviel Geld besitzen. Gänzlich unmöglich. Die Wiener sind sowas von arm, brrrrrr!