Enorme Gefahr nach Verhaftung eines Einbrechers

So wie in vielen Städten gehen auch in Wien Einbrecher umher, welche mit gefährlicher Salpetersäure die Schlösser knacken. Ungewöhnlich, aber offensichtlich erfolgreich, also fast. Vor ein paar Tagen wurde eine Gruppierung der Bande („Zelle“) während eines Einbruchs gefilmt. Die Täter konnten zwar noch fliehen, wurden aber wenige Tage später verhaftet. Überführt wurden sie mittels dieser Videoaufnahmen.

So weit so gut, jedoch hat die ganze Sache ein Haken, der mich als Experte für Sicherheit etwas zum Nachdenken bringt. Man kann ja annehmen, dass diese Täter äusserst gefährlich sind, wenn sie sich mit Säure den Weg in eine Wohnung verschaffen. Umso gefährlicher ist es nun für die „Tippgeber“, also für die Einbruchsopfer, welche die verwerflichen Aufnahmen getätigt und der Polizei zur Verfügung gestellt haben. Als Sicherheitsberater hätte ich davon abgeraten den direkten Zusammenhang zwischen dem Einbruch mit der Videoüberwachung und der Verhaftung nachvollziehbar zu machen.

Es ist nie gut, wenn verhaftete Verbrecher Namen und Adresse von Zeugen kennen….!

Der Einbrecher weiss wer den entscheidenden Hinweis gegeben hat - Nicht gut!

Der Einbrecher weiss wer den entscheidenden Hinweis gegeben hat – Nicht gut!