Enorme Sogwirkung: Fette Beute für Einbrecher

Einbrecher rissen Tresor aus der Wand und erbeuteten hunderttausend Euro plus Goldmünzen und Schmuck!

Als Sicherheitsexperte wundert mich es keineswegs, wenn die Einbruchszahlen in den Himmel steigen. Mitschuld an dieser Entwicklung sind Opfer, die den Ganoven das Leben versüssen. Eine Beute von 100 000 (!) Euro in bar, das hat eine unglaubliche Magnetwirkung, und so manch kriminell veranlagter „Noch-Nicht-Einbrecher“ wird durch diese Super-Beute hellhörig und legt die Hemmung ab. Mit einem einzigen Einbruch eine sechstellige Euro Beute zu ergattern, lässt die Angst vor dem erwischt werden verschwinden. In wenigen Minuten diese extreme Summe zu ergattern, zieht Verbrecher aus der Nachbarschaft und aus halb Europa an. Die Sogwirkung ist enorm, das sollte jedermann verstehen, Einbrecher werden durch diese „gelunge Tat“ angezogen, wie Motten durchs Licht.

Besitzer trägt Mitschuld
Der Eigentümer (oder der Besitzer) des Geldes, also derjenige, welcher zu Hause 100 000 Euro in einem blechernen Tresor ablegt, trägt meiner Ansicht nach eine nicht unbeträchtliche Teilschuld an den hohen Einbruchszahlen.
Tut mir leid, so viel Geld hat zu Hause nichts verloren.

Solange sich Einbruch lohnt (und wie!) wird es Einbrecher geben und so wie es aussieht, immer mehr!

Lieber Leser, bitte bedenken Sie: Hinter jedem Einbruch steht eine Erwartungshaltung. Und diese wird durch solch hohe Beuten mehr als erfüllt.

Solche Summen locken Kriminelle aus der halben Welt an - und auch aus der Nachbarschaft

Solche Summen locken Kriminelle aus der halben Welt an – und auch aus der Nachbarschaft

Schock für die Wissenschaft: Milgram Experiment neu

Kennen Sie das Milgram Experiment?
Ja? Dann wissen Sie worum es geht.
Nein? Dann sollten Sie das googeln (lohnt sich).

Nur ganz kurz erklärt: Es geht darum, ob ein Mensch einen anderen foltert und quält, nur weil es ein anderer sagt. Das ganze ohne Druck oder Autoritätsverhältnis, oder (militär)strafrechtliche Folgen. Eben nur so.

1950 hat Herr Milgram nachgewiesen, dass mehr als 60 Prozent der „normalen“ Leute bereit sind einen anderen Menschen zu Tode zu foltern. Das war der erste Schock für die Wissenschaft!

Der zweite Schock, der noch grössere folgte dieser Tage. Das Experiment wurde wiederholt. Und Heut zu Tage sind 90 Prozent der Leute mit dabei bei der Folterung. (!)

Das beweist einiges. Die Leute heutzutage sind wesentlich obrigkteitshöriger als die Leute vor 70 Jahren. Logisch, wenn man mit 5 Jahren in Schule gehen muss und gebrochen wird. Kaum ein Mensch hat noch einen eigenen Willen. Kaum einer traut sich der Obrigkeit zu widersprechen.
Der Traum jedes Diktators wurde wahr!

Psychiater irrten gewaltig und lagen doch richtig
Aber die Geschichte zeigt uns noch was, etwas was nirgens zu lesen ist. Kluge Doktoren, genau genommen Psychiater waren damals in den 50iger Jahren der Meinung, dass nur 1-2 Prozent der Prüflinge in der Lage wären, als Folterknecht missbraucht zu werden. Die Herrn Doktoren waren felsenfest überzeugt, dass 98 Prozent NICHT foltern. Sie sagten, nur von Haus aus böse Menschen, sogannte Sadisten wären als Folterknecht geeigntet. „Nur wer von Geburt an böse und schlecht ist, der foltert.“ Mit diesem Satz lagen die Psychiater richtig. Falsch lagen sie mit dem Prozenten.
Nicht zwei Prozent sind böse, sondern 90!

Ein teuflisches Experiment!

Von 100 Menschen würden 90 ohne Skrupel und Zwang in einer Folterkammer arbeiten.   Das beweist: Der Mensch ist in sich böse!

Von 100 Menschen würden 90 ohne Skrupel und Zwang in einer Folterkammer arbeiten.
Das beweist: Der Mensch ist in sich böse!

Seltenheit: Weiblicher Einbrecher

Eine Seltenheit gab es dieser Tage in Wien. Die Polizei hat eine Einbrecherin festgenommen. Noch dazu eine minderjährige. Dies ist äusserst ungewöhnlich, denn Einbruch ist ein männliches Delikt. Nahezu 99 Prozent der Täter sind männlich. Das 15 Jährige Mädchen dürfte jedoch nicht aus eigenen Antrieb gehandelt haben, sondern gehört nach ersten Vernehmungen einer international agierenden Bande an. Wie gesagt, in Mittel-, und Nordeuropa ist dies eine absolute Ausnahme, jedoch in Süd- und Osteuropa werden vermehrt Kinder und vorallem Mädchen für dieses Verbrechen missbraucht.

Die Vorteile für den Hintermann (der übrigens niemals gefasst wird) liegt auf dem Tisch. Niemand achtet auf „kleine Mädchen“ in Bezug auf diese Straftat. Die jungen Mädchen können ungehindert und ungefragt agieren, denn wer ahnt schon, dass eine 14 oder 15 16 Jährige zum organisiertem Verbrechen gehört. Sprich zur Mafia!

Fest gefahrenes Denkmuster
Unser aller Denken ist viel zu viel von den Plakaten der Fahndungsliste geprägt. Dort sehen uns grimmige und böse wirkende Verbrechervisagen an. So muss ein Verbrecher aussehen, das erwarten wir.
Die Wahrheit ist eine andere. Verbrecher und Täter sehen ganz anders aus, sonst hätten sie ja keinen Erfolg (in deren Augen).

TIPP: Achten Sie auf unscheinbare und seriöse Personen, die um Ihre Wohnung/Haus schleichen. Ein Einbrecher sieht NIE wie ein Einbrecher aus! Auch ein 15 Jähriges Mädchen kann eine Einbrecherin sein…..

Die ideale Arbeitskraft für die Mafia - Ein minderjähriges Mädchen als Einbrecherin

Die ideale Arbeitskraft für die Mafia – Ein minderjähriges Mädchen als Einbrecherin

Wenig Sicherheit im Hotel

Eine Dame vertraute dem Sicherheitsstandards eines Hotels zu sehr. Das war ein Fehler. Sie wurde Opfer einer Vergewaltigung. Man sollte niemanden vertrauen! Warum also, sollte man irgendeinem Typen in irgendendeinem Hotel sein Vertrauen schenken? Man weiss nichts von diesem Menschen, ausser dass er eine Art Uniform trägt.

Was genau geschah in Wien?
Ein Angestellter des Hotels hatte sich auf einfachste Weise Zutritt zum Zimmer der Frau verschafft. Dies geht wirklich einfach! Er programmierte sich einfach selbst eine Schlüsselkarte. Das kann praktisch jeder, der im Hotel arbeitet und Zutritt zum Computer hat. Das geht Ruckzuck –

    Kartenrohling einstecken
    Zimmernummer eingeben
    ENTER drücken
    fertig programmierte Karte entnehmen
    Auf geht’s!

Unvorstellbares Martyrium
Niemand speichert diese Aktivität, niemand kontrolliert das Personal. Die Frau im Wiener Hotel ist zum Handkuss gekommen, wegen dieses gewaltigen Sicherheitslochs. Sie wurde Opfer eines schäbigen Verbrechens. In diesem speziellen Fall war die Sachlage extrem dramatisch. Die Dame hatte von der Tat selbst nichts mitbekommen, warum erfuhr sie erst einige Stunden später. Erst nächsten Tag klagte sie über „Unterleibsschmerzen“ und begab sich zum Arzt. Dieser erstellte ein erschütternde Diagnose: Sie wurde brutalst vergewaltigt! Erst betäubt und anschliessend vergewaltigt. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Täter ein Angestellter des Hotels war. Wie oft er dies bereits getan hat, das weiss nur er selbst.

Warnungen vom Schlossermeister werden kaum gehört
Seit Jahren rede ich mir den Mund fusselig über die desatröse Sicherheitspolitik in manchen Hotels, aber es tut sich wenig bis gar nichts.
Fest steht: Schlüsselkarten bieten absolut keine Sicherheit! Vertrauen Sie niemals einer Schlüsselkarte. Theoretisch lässt sich eine Karte auf Jahre vorgrogrammieren. So kann ein Täter auch zuschlagen (Diebstahl, Raub, Sexualdelikt), selbst wenn er seit Jahren nichts mit dem Hotel zu tun hat. Er legt sich einfach einen Stapel an Schlüsselkarten an, für „später“!

Der Tipp des Meisters:
Wann immer Sie im Hotel übernachten – Ein kleiner Keil unter der Tür und kein Mensch kann in Ihr Zimmer! Kostet nichts und hat in jeder Handtasche Platz.

Ein einfacher Trick bewahrt vor gemeinen Verbrechen. Ein Keil verhindert das Öffnen der Türe

Ein einfacher Trick bewahrt vor gemeinen Verbrechen.
Ein Keil verhindert das Öffnen der Türe

Meine Neuerscheinung: Das Handbuch zum Schlossknacken

Pünktlich ab Ersten März ist mein neues Super-Fachbuch zum Schlossknacken im Handel erhältlich. Es lehnt sich sehr stark an meinem Bestseller Geheimwissen Schlüsseldienst an, bietet jedoch einige Neuererungen. Wie zum Beispiel, ein völlig neu überarbeitetes Kapitel über den Schlagschlüssel. Ausserdem wurde das Kapitel „Auto“ entfernt, da es aus heutiger Sicht keine Möglichkeit mehr für „Normalsterbliche“ gibt, moderne Autos zu öffnen oder gar zu Starten.

Das Handbuch zum Schlossknacken hat 287 Seiten und lässt wahrlich keine Wünsche offen. 99 Prozent aller Türen und Schlösser lassen sich mit dem Wissen aus diesem schlauen Büchlein öffnen.

Als Nebeneffekt lässt sich das Wissen des Buches im Kampf gegen Einbrecher und Einbruch einsetzen. Nur wer die Arbeitsweisen der Einbrecher kennt, kann sich dagegen rüsten!

Das Werk ist wie alles aus meiner Hand in aller bester Schlossermeister Qualität!

Hier erhältlich: Das Handbuch zum Schlossknacken

Dieses Handbuch setzt neue Massstäbe für alle Schlossknacker

Dieses Handbuch setzt neue Massstäbe für alle Schlossknacker

Jeder Vierte bricht Lehre ab

Eine neue Studie in Deutschland beweist, dass 25 Prozent der Lehrlinge vorzeitig ihre Ausbildung abbrechen. Wenn Sie, lieber Leser mich fragen, dann sagte ich darauf, dieses Viertel junge Leute sind die klügeren. Diese Jugendlichen haben verstanden, dass sie zu „Selbstversorgersklaven“ erzogen werden.

In der heutigen Zeit eine Lehre zu absolvieren ist absolut verfehlt und falsch. Warum das so ist, das wird im politischen Buch „Untermensch Lehrling“ verraten!

Nur so viel: Lehrlinge haben schlechte Eltern
Hier geht es zu: Nur Hirnis machen eine Lehre

Jeder Vierte Jugendliche ist klug und bricht die "Hirni-Ausbildung" ab

Jeder Vierte Jugendliche ist klug und bricht die „Hirni-Ausbildung“ ab

Freunde als Einbrecher: Unterschiedliche Meinungen

Interessant ist das schon, wenn man verschiedene Zeitungen liest. In jeder Zeitung steht was anderes. So ist mir dieser Tage etwas seltsames aufgefallen in Punkto Einbrecher. Es scheint, als würde so mancher Redakteur oder Redakteurin völlig verschiedene Quellen mit völlig verschiedener Meinung befragen. Oder die Zeitungsleute werden falsch informiert. Irgendwie kann ich mir nicht erklären, wie es zu zwei so gänzlich konträren Artikeln kommen kann. Wenn die Berichte einwenig von einander abweichen, kann man sich das ja noch erklären, aber bei zwei gänzlich unterschiedliche Weisheiten zu publizieren, das geht wirklich nicht.

Wenn Sie, lieber Leser nun die unterschiedenen Ausschnitte lesen, dann merken Sie bald was da nicht stimmt.
Kommen Einbrecher nun öfters aus dem Bekannten- und Freundeskreis, oder nicht?
Welche der zwei Meldungen stimmt nun?

Muss ich meine Freunde verdächtigen nach einem Einbruch oder nicht?

Tipp des Meisters: Lesen Sie die Schlosserzeitung oder fragen Sie mich. Dann erfahren Sie die Wahrheit über Einbrecher und Einbruch! Denn: Schlossermeister Michael Bübl ist der Spezialist in dieser Sache!

Als was nun? Muss man nun seine Freunde verdächtigen oder nicht?

Also was nun?
Muss man nun seine Freunde verdächtigen oder nicht?

Sicherheit im Strassenverkehr

Diese Seite beschäftigt sich Sicherheit, und dazu zählt auch eine sichere Fahrweise und Ausstattung des Autos im Winter. Jeder, der ein Fahrzeug mit Hinterradantrieb und Motor vorn hat, der kennt das Problem. Kaum liegt ein Zentimeter Schnee auf der Strasse drehen die Reifen durch, ob nun Winterreifen montiert sind oder nicht. Um trotzdem halbwegs sicher durch den Winter zu kommen und nicht im Strasssengraben zu landen, greifen viele „Stern“ Fahrer (und auch andere) zu einem einfachen Trick. Gewicht in den Kofferraum! So viel wie nur nöglich!

Eine Viertel Tonne Holz gegen Rutschen
Bei mir sind es 240 (!) Kilo Holzbriketts. Der Vorteil: Kein Schleudern, kein Durchdrehen, und wenn es kalt wird in Werkstatt, dann habe ich genug Brennmaterial mit 😉

Extratipp: Schaufel mitnehmen!

240 Kilogramm Holz im Kofferraum und Sie kommen überall hin Und im Frühjahr wird es verheizt!

240 Kilogramm Holz im Kofferraum und Sie kommen überall hin
Und im Frühjahr wird es verheizt!

Todesschlosser – Meistgelesenste Artikel im Kurier

Der Bericht über meine Person und meine Arbeit als Todesschlosser von Wien war gestern der meistgelesenste Artikel in Kurier, einer österreichischen Tageszeitung. Das ist eine grosse Sache, denn Sonntag ist ein starke Konkurrenz um die Gunst der Zeitungsleser. Jeder Politiker, jeder Künstler und jeder auch jeder Sportler will natürlich möglichst viel Aufmerksamkeit der Sonntagsklientel der Zeitungsleser. Sonntags haben die Leute mehr Zeit, deshalb ist das Angebot besonders hoch. Aber das stört mich, den Wiener Schlossermeister nicht: Ich habe alle geschlagen! Meinen Artikel haben die meisten Menschen gelesen! Online beweisbar! Im Print lässt sich das nicht beweisen, aber es liegt nahe, dass es auch in der gedruckten Version genauso war.
Es ist eben höllisch interessant was der „Todesschlosser von Wien“ so erlebt hat.

Der  meisgelesenste Artikel im Kurier war welcher? Natürlich der über mich!

Der meisgelesenste Artikel im Kurier war welcher?
Natürlich der über mich!

KURIER: Der Todesschlosser von Wien

Vielen Dank an Frau Anna-Maria Bauer/Kurier für den beeindruckenden Artikel über meine schwere Facharbeit. Erschienen am 5. Februar 2017 in der österreichischen Tageszeitung „KURIER“ – print und online.

Der Bericht zeigt die dunklen Seiten des Berufs Schlosser in der Fachrichtung Aufsperr- Schlüsselnotdienst im Grossraum Wien. Die Hauptstadt Österreichs hat seit jeher ein Nahverhältnis mit dem Tod und nicht selten die Wiener eine starke morbide Neigung. Möglicherweise ist es dies in anderen Städten ähnlich, aber in Wien kommt die Sehnsucht nach dem endgültigen Ende besonders offen zum Vorschein.

Der Einblick hinter die Fassade dieses Randberufes spricht im Artikel auch die damit sozialen Probleme an und verweist auf Anlaufstelle für Betroffene.

Zum Onlinebericht bitte Link anklicken: Der Todessschlosser von Wien

Ein fantastischer Bericht in einer der meist gelesenen Zeitungen Österreichs, im KURIER

Ein fantastischer Bericht in einer der meist gelesenen Zeitungen Österreichs, im KURIER

Michael Bübl, Schlossermeister