Einbruch mit Säure

Eine äusserst gefährliche, aber ebenso wirkungsvolle Methode haben manche Einbrecher entdeckt. Sie träufeln oder spritzen stark ätzende Säure in den Schließkanal des Zylinders. Meistens wird dazu Salpetersäure verwendet, denn die kleinen Zuhaltungsstifte in Zylinderschlössern sind zumeist aus Messing. Konzentrierte Salpetersäure greift Messing an und lässt es in relativ kurzer Zeit oxidieren. Die Stifte werden teilweise gänzlich aufgelöst oder zumindest so stark geschwächt, dass ein Drehen des Kerns mit einem Schraubenzieher ermöglicht wird. Damit nutzt die stärkste Sicherheitstüre nichts.

Nachteil ist der Gestank
Ein Nachteil der Methode ist, dass es zu erheblicher Rauch- und Schwadenbildung kommt, Dämpfe welche giftig und ätzend sind. Daher setzen Kriminelle die Säure nur an Orten ein, an welchen die Geruchsentwicklung wenig oder gar nicht bemerkt wird. Also im Freien bei Einfamilienhäusern oder Villen, oder in wenig bewohnten Mehrfamilienhäusern. Der Vorteil für die Einbrecher dieses Tricks, ist, dass er während die Säure „arbeitet“ nicht anwesend sein muss. Er muss die Säure nur einbringen, dieser Vorhang dauert nicht länger als ein paar Sekunden. Danach kann er an sicherer Stelle in aller Ruhe abwarten und beobachten, bis sich das Schloss aufgelöst hat. Nach geraumer Zeit kann der Einbrecher oder ein Komplize nur mit einem handelsüblichen 57 Schraubenzieher das Objekt öffnen und eindringen.

So gut wie kein Risiko
Das Risiko einer Verhaftung ist somit minimal. Mit Salzsäure oder Königswasser lassen sich auch Schlösser aus anderen Metall, wie Werkzeugstahl oder Hartmetall wegätzen. Der Verkauf von Salpetersäure ist gesetzlich stark eingeschränkt, dennoch lässt sich jede beliebige Menge leicht am Schwarzmarkt erstehen. Daher handelt sich zumeist aus Banden, welche in alle Bereiche der Kriminalität gute Kontakte haben.

Einbruch mit Säure - Handbuch der Einbrecher

Im Handbuch der Einbrecher wird auch über Einbruch mit Säure berichtet

Das ist die Rückseite vom Handbuch der Einbrecher - In diesem Buch werden die Methoden der Einbrecher gezeigt.

Das ist die Rückseite vom Handbuch der Einbrecher – In diesem Buch werden die Methoden der Einbrecher gezeigt.

Handbuch der Einbrecher

Die Zahl der Einbrüche kennt in der Statistik nur eine Richtung —> nach oben! Offensichtlich ist der Bürger den Kriminellen nahezu schutzlos ausgeliefert. Alle empfohlenen Schutzmaßnahmen sind scheinbar ohne Wirkung, wie man täglich liest.
Was also tun?
Gute Frage und die Antwort liegt nicht auf der Hand, denn alleiniger Einbruchschutz dürfte zu wenig sein. Einbruch ist auch ein soziales Problem und das vielfältigste Delikt im Gesetzbuch.
Nun, langer Rede kurzer Sinn. Der Schlossermeister ist dieser Frage in all seinen Jahren nachgegangen und hat ein fantastisches Buch veröffentlicht. Ein Buch, welches neue Maßstäbe setzt und Einbruchkriminalität auf den Grund geht.

Haben Sie sich immer schon gefragt, wie Einbrecher ticken und wie sie vorgehen?
Haben Sie Angst Opfer eines Einbruchs zu werden?
Oder noch schlimmer: Haben Sie Angst vor einer Home Invasion?

Dann, lieber Leser ist das neue Spezialbuch „Handbuch der Einbrecher“ das richtige für Sie.

Das Handbuch der Einbrecher ist die beste Information gegen Einbruch und Home Invasion

Das Handbuch der Einbrecher ist die beste Information gegen Einbruch und Home Invasion

Paradies der Einbrecher in der Online-Krone

Der Bericht über meine durchgeführte Studie bezüglich des sozialen Einbruchschutz ist auch in der Onlineversion der Kronenzeitung erschienen. Der Bericht ist etwas länger und ausführlicher als der gedruckte, ist ja auch mehr Platz verfügbar als im Print.

Hier geht es zum Onlineartikel in der Krone

Ein langer Artikel in Krone - Online über die Einsamkeit und deren Folgen bezüglich Einbruch

Ein langer Artikel in der Krone – Online über die Einsamkeit und deren Folgen bezüglich Einbruch

Experiment zur Feststellung der Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft

Diesen Sommer habe ich ein wichtiges Experiment gestartet. Man sagt immer wie wichtig ein aufmerksamer Nachbar ist, wenn es um Einbrecher geht. Diesem Thema bin ich nachgegangen.

Als Experte für Einbruch kann ich nach diesem Experiment behaupten: Einbruchschutz ist kein technisches Problem, sondern ein soziales.

7000 Handzettel verteilt
Seit Anfang August wurden von mir und einer Assistentin 7000 Flugblätter mit aggressiver Werbung im nördlichen Speckgürtel Wiens verteilt. Beworben wurde das „Handbuch zum Schlossknacken“ in auffälliger Farbe. Vorrangiges Ziel war nicht der Absatz dieses Buches zu fördern, sondern die Reaktion der Bevölkerung auf Einbruchsgefahr zu testen. Sowohl die Verteilung selbst als auch das Ergebnis war schockierend. Die Handzettel wurden in sämtlichen sozialen Schichten verteilt, vom Sozialbau über Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, Einfamilienhäuser und Villen.

Keinerlei Aufmerksamkeit
In nahezu keinem Fall wurde der Verteiler angesprochen, geschweige denn beanstandet. Man kann sich völlig frei zwischen Häusern oder Wohnungstüren bewegen ohne verdächtig zu erscheinen, seriöse Kleidung und höflich-freundliches Auftreten erleichtern das Verteilen und räumen sämtliche Vorurteile gegen Hausfremde und jegliches Misstrauen augenblicklich aus dem Weg . Man wird von niemanden beachtet oder befragt. Im Falle eines flüchtigen Blickes genügt ein freundliches „Grüß Gott“, welches sofort ebenfalls freundlich erwidert wird.

Einbruchschutz für nichts
Viele Immobilien sind mit mechanischen Einbruchschutz, Kameras und elektronischer Technik zwar gerüstet, was allerdings so gut wie sinnlos erscheint, wenn ein Einbrecher über ausreichend Zeit verfügt und ungesehen arbeiten kann.

Einsamkeit öffnet Einbrecher die Türen
Totale soziale Isolation, extreme Vereinzelung und bedrohliche Einsamkeit haben einen Zustand der Einladung für Kriminelle geschaffen. Niemand schaut auf den anderen – keiner kümmert sich um den Nachbarn, nichtmal im Entferntesten herrscht Interesse am Wohnumfeld.

Somit ist es nicht verwunderlich, dass diese Gegend sich in halb Europa als „Paradies der Einbrecher“ herumspricht und Einbrüche oder gar Home Invasionen fast an der Tagesordnung liegen

.

Zwei hervorstechende Beispiele:

1. Eine Dame meinte, als sie mich beim Ablegen des Flugzettels sah: „Da ist niemand zu Hause, kommens doch zu mir rein und plaudern wir ein wenig!“

2. Meine gut gekleidete und attraktive Assistentin sprach eine Dame mit „Bonjour“ an. Sie wurde ebenfalls sofort und ohne geringsten Misstrauen auf Kaffee und Kuchen eingeladen.

Handbuch zum Schlossknacken

Dieser Werbezettel wurde im Speckgürtel von Wien verteilt

Einbrecher hatte andere Motive

Nicht jedem Einbrecher geht es ums Geld, obwohl dies die stärkste Motivation darstellt. Aber eben nicht immer. Manche Mitternachtsschlosser haben gänzlich andere Bewegründe wie einer in einer kleinen Stadt in Deutschland. Zugegeben, selbst ich habe ich noch niemals zuvor von sowas gehört, aber man lernt bekanntlich nie aus. Der Mann hat sich durch einen früheren Einbruch einen Schlüssel für ein Zeughaus der Feuerwehr besorgt und stieg dann bei einer aus seiner Sicht guten Gelegenheit ein. Kaum in den Räumlichkeiten der Feuerwehr angekommen, entkleidete er sich und zog eine Feuerwehruniform an. Natürlich merkten die Kameraden den Einbruch und riefen die Polizei. Als Beweggrund gab der Mann seinen Fetisch zu: Er will-muss eine Feuerwehruniform auf seiner nackten Haut spüren! Die Beamten überredeten den seltsam veranlagten Mann sich wieder seine eigene Kleidung anzuziehen und nahmen ihn mit.

Feuerwehr Einbrecher

Einbrecher steig bei Feuerwehr ein wegen „Nähe“ zu Uniformen

Ausnahmen bestätigen die Regel

Einen seltenen Fang hat die Polizei in Baden bei Wien gemacht. Sie hatten es mit weiblichen Einbrechern zu tun, also mit Einbrecherinnen. Das ist äusserst selten. In der Regel sind Einbrecher männlich, und das in ungefähr 95 von 100 Fällen. Einbrechen ist ein rein männliches Delikt, aber wie wir sehen, bestätigt auch hier die Ausnahme die Regel. Frauen sind bei diesem Verbrechen nur in Planung oder Vorbereitung beteiligt. Sie kundschaften aus, sie erkundigen sich, sie lenken ab, aber an der direkten Tat, dem Einsteigen in fremde Wohnungen oder Häuser sind Frauen so gut wie dabei.
Warum das so ist, das steht in meinem neuen Fachbuch, welches bald erscheint.

Einbrecherinnen

Weiblich Einbrecher festgenommen – eine Seltenheit

König der Schlossknacker

Wenn man so lange im Geschäft ist wie ich, dann weiss man viel über Schlösser und wie man sie knackt. Auch weiss ich, wer sie knackt, mal abgesehen von Schlüsseldiensten. Gemeint sind Einbrecher und deren Machenschaften. Diese Klientel hat keinen Respekt vor anderer Leuten Eigentum. Oftmals sind diese Menschen äusserst geschickt und sind in der Lage die schwierigsten Schlösser und die dicksten Türen zu öffnen.

Ab nun im Adelsstand – König der Schlossknacker
All das muss man wissen, wenn man etwas gegen Einbruch und Einbrecher tun will. Dass dieses Wissen einem nicht geschenkt wird, das ist wohl auch sonnenklar. Nur jahrelange Erfahrung und Beschäftigung mit dieser Materie machen auch einem Schlossermeister einen führenden Spezialisten.

Der Kurier – Qualitätszeitung in Österreich – hat einen grossen Artikel über mich und meinen Werdegang veröffentlicht und mich zum König der Schlossknacker befördert!
Vielen Dank an das tolle Team vom Kurier!

Kurierbericht über Michael Bübl - König der Schlossknacker

Der Kurier hob mich in den Adelsstand:
König der Schlossknacker

Einbrecher holt Schlüsseldienst

Diesen „Trick“ sollte jeder Schlüsseldienst kennen und beim geringsten Verdacht nicht scheuen die Polizei zu rufen. Es kommt immer wieder vor, dass Einbrecher aus verschiedenen Gründen nicht selbst Hand anlegen, sondern einen professionellen Aufsperrdienst den Auftrag für eine Wohnungsöffnung erteilen, hinter welcher sich ein waschechter Einbruch versteckt. Sei es Faulheit oder fehlendes Werkzeug oder Irreführung der Nachbarn. In der Regel wird kein Nachbar misstrauisch, wenn ein Schlüsseldienst im Arbeitskleidung ein Wohnung öffnet. Dieser Umstand wird von Einbrechern ausgenützt. Man muss als Schlosser es sich zur Gewohnheit machen und absolut ohne Ausnahme die Papiere des Kunden kontrollieren, egal ob es sich um einen ungepflegten Mann oder eine seriöse Dame handelt, hinter jeder Figur kann sich ein Krimineller befinden.
Dieser Fall in Lindau (Bayern) ist dank einer aufmerksamen Nachbarin aufgedeckt worden.
Also: Eine Wohnungsöffnung ohne Papiere darf niemals durchgeführt werden.

Screenshot der Zeitungsmeldung aus Lindau

Einbrecher getarnt als Kunde: Kommt in der Laufbahn jedes Schlüsseldienstes vor

Hell oder Dunkel

Gestern wurde ich von einem Nachbarn gefragt was man in dieser Jahreszeit tun kann um Einbrecher fernzuhalten. Denn ab nun ist es wieder die hässliche Jahreszeit. Es wird 4-5 Uhr dunkel und die Nacht dauert ewig. Es ist die Zeit der Dämmerungseinbrecher. Genauer gesagt meinte er, ob er das Licht ums Haus abdrehen oder aufdrehen soll. Was ist besser: Ein Horrorstromrechnung zu bekommen oder womöglich Einbrechern zum Opfer fallen? Er hat Angst, berechtigte Angst, Opfer dieser Nachmittags- und Frühabendeinbrecher zu werden, schliesslich ist es um 17h noch zeitig, aber trotzdem stockdunkel.
Mein Rat war schnell ausgesprochen. Licht, Licht, Licht! Dreh das Licht auf und lass es brennen. Zuerst stell aber auf LED um, sonst bist du wirklich arm. Mit LED sparst du 80- 90% Stromkosten bei gleicher Helligkeit. Natürlich muss man trotzdem eine höhere Stromrechnung bezahlen, aber das ist kein Vergleich zu den Kosten und Schwierigkeiten, wenn es zu einem Einbruch kommt.
Also hab ich gesagt: Schalt das Licht ein! Licht schreckt am besten ab!

Waschen – Schneiden – Einbrechen jetzt gratis

Im Buch Waschen-Schneiden-Einbrechen, Der gefährliche Smalltalk beim Friseur geht es um echten Einbruchsschutz. Man muss sich bereits im Vorfeld gegen Einbrecher schützen und nicht erst an der Haustüre. Man muss für Einbrecher uninteressant sein, das ist wichtig. Dazu gehört Schweigen. Niemand sollte über Bescheid wissen, welche Schätze man zu Hause hat. Sei es Bargeld, Schmuck, oder ein Kunstwerk. Das geht niemanden etwas an. Auch nicht den Friseur! Nämlich gerade dort wird gerne aus dem Nähkästchen geplaudert.

Und genau davor warnt der Schlossermeister in seinem Buch über die Gefahren beim sorglosen Gerede beim Figaro. Dem Schlossermeister geht es um echte Prävention und ehrlichen Einbruchschutz. Daher hat er dieses Buch geschrieben. Um mehr Leser zu erreichen und vor Einbruch zu schützen gibt es diese Fibel nun kostenlos zum Download!

Laden Sie das Heft runter und lesen Sie es! Verhindern Sie ein Opfer zu werden!

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In so manchem Friseursalon treiben organisierte Einbrecherbanden ihr Unwesen und horchen gezielt die Kundschaft aus.

Ab sofort gibt es dieses Buch gratis zum Runterladen