Diebe haben es leicht

Und wie leicht!

Als Einbrecher muss man nicht lange suchen, bis man ein lohnendes Ziel gefunden hat. Man muss nur auf den nächsten Supermarktparkplatz pilgern, und schon kann man Beute machen. Und zwar reichlich. Als Sicherheitsexperte muss ich mich schon sehr wundern, wie sorglos die Leute mir ihrem Eigentum umgehen. Zwei Tage hintereinander habe ich ohne zu suchen zwei krasse Fälle entdeckt. Ich kann mir sogar vorstellen, dass dies „Anstiftung zum Diebstahl“ ist, aber ich bin kein Jurist. Neben mir am Parkplatz stand ein Auto auf dessen Beifahrersitz Wertgegenstände für jedermann sichtbar herumlagen, Geldbörse, Händi, und sonst noch einiges. Das sollte man nicht tun! Gelegenheit macht Diebe, und so kann aus einem kleinen Einkauf ein richtig teures Vergnügen werden.

Mitunter teurer, als man glaubt: Ein guter Dieb begnügt sich nicht mit dem Handy und ein paar Kröten. Er nimmt Schlüssel und Ausweise mit Adresse mit. Und manchmal probiert er dann, wenn auch nach Wochen, in die Wohnung oder ins Haus zu gelangen. Also müssen Sie die Schlösser auch noch tauschen, zu Hause, in der Firma, im Garten,….
Jetzt frage ich Sie: Zahlt sich das aus?

Noch etwas: Die Ausrede, „ich war ja nur 5 Minuten weg“, die können Sie vergessen. Ein Einbruch ins Auto dauert maximal 30 Sekunden, meistens sogar kürzer.

Zweites noch etwas: Es gibt auch Verbrecher, die gezielt nach solchen Unachtsamkeiten suchen.

Sehen Sie sich das an! Fette Beute in ein paar Sekunden!

Sehen Sie sich das an!
Fette Beute in ein paar Sekunden!

Lehrer machen 65 Tage Urlaub

Gestern war in der Alpenrepublik Ferienbeginn. Das bedeutet, dass Millionen Kinder und Jugendliche Ferien haben. Aber nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer. Keine Ahnung, wieviele Lehrer es genau gibt, aber so um die 300000 mit allem drum und dran werden es schon sein. Also für etwa 300000 Menschen beginnt nun über 60 Tage Nichts tun bei vollen Bezügen.

Reisen – Camping – Unterrichten
Die meisten Lehrer geniessen ihren Urlaub auf Reisen um die halbe Welt, oder auf Campingplätzen am Meer. Geld genug ist ja da, und im September dann ist das Konto noch voller.
Die anderen Lehrer, welche die nicht verreisen, die arbeiten fleissig als Nachhilfelehrer, privat oder in einem dieser gigantischen Nachhilfe-Instituten. So kann man sich das Haushaltsgeld noch wenig aufbessern. Man kann sagen was man will, aber dies ist eine gute Geschäftsidee. Während der Schulzeit den Kinderln so wenig wie möglich beibringen, dass man dann in Ferien gut honorierte Nachhilfe geben kann. Doppelt bezahlt, für eine Leistung! Wenn die so agierenden Lehrer ein wenig Ethik und Anstand hätten, dann täten sie ohne doppelte Bezahlung den schwachen Kindern helfen. Sie würden dabei ja nicht gratis arbeiten, denn das Lehrergehalt läuft ja sowieso weiter.

Arbeit im sommer – Nicht ärgern
Wenn Sie, lieber Leser, ein Mensch sind, der auch im Sommer arbeiten muss (z.B. Busfahren, Kranke operieren, an der Kassa sitzen, Kaffee servieren oder Autos reparieren), dann ärgern Sie sich bitte nicht. Die Welt ist ungerecht, und Sie sind auf der falschen Seite der Waagschale geboren. Sehen Sie es als gelebten Sozialismus. Es ist einfach sozial von seinem Lohn einen Teil abzugeben um anderen Nahrung, Quartier und 65 Tage Urlaub am Stück zu finanzieren. Sie können natürlich auch sagen: Pech gehabt!

Lehrer ist der beste Job der Welt!

Lehrer ist der beste Job der Welt!