Endlich bin ich erlöst: Drei Tage Bestseller #1

Mein Realschocker „Endlich bin ich erlöst“ befindet sich seit drei Tagen auf der Bestsellerliste bei Amazon auf Platz 1 in der Kat. Sterben und Trauer. So erfreulich dies für den Autor ist, so traurig ist der Zustand der psychischen Volksgesundheit. Wenn sich so viele Menschen mit Tod und Sterben beschäftigen, dann sagt dies leider einiges über die Seelen der Leute aus.

Dennoch ist „Endlich bin ich erlöst“ wohl einer wichtigsten Bücher der letzten Jahre am deutschsprachigen Buchmarkt. Es zeigt, was nicht gezeigt werden soll. Es offenbart, was vertuscht werden soll. Nämlich, dass viele Menschen mit ihrem Leben nicht klar kommen und beschlossen haben, es zu beenden. Dass ein Schlüsseldienst die toten Menschen findet, ist ein weiterer Hinweis auf fehlende soziale Kompetenz des Staates.

Mein Ratschlag: Lesen Sie dieses Buch, es wird Sie verändern!

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Drei Tage Bestseller Nummer 1! Das schaffen nur wenige Bücher

Drei Tage Bestseller Nummer 1!
Das schaffen nur wenige Bücher

Ganze Woche: Die schwarze Seite des Schlosserberufs

Die ganze Woche“ ist wohl eine der auflagenstärksten Wochenzeitungen der Alpenrepublik. Fast 400 000 (!) Stück werden jede Woche gedruckt und auch verkauft. Das ist schon eine ganze Menge. Umsomehr freut es mich, dass diese wichtige Zeitschrift eine Doppelseite über meine schwere Arbeit und mein dazugehörendes Buch „Endlich bin ich erlöst“ schreibt.

Es geht um tote Menschen
Öfters als mir lieb war, fand ich in meiner Laufbahn als Schlüsseldienst Leichen in den Wohnung. Das ist nicht gerade das, was man sich wünscht, wenn man den Auftrag erhält eine Wohnung zu öffnen. Aber es kommt vor. Oft! Sehr oft! Darüber handelt mein Buch. Und darüber berichtet „Die ganze Woche„.

Einen grossen Dank an das super nette und tolle Team der ganzen Woche!

Hier bestellen:Endlich bin ich erlöst

ein toller Bericht über Die Kehrseite des Berufs Schlüsseldienst und Schlosser

ein toller Bericht über Die Kehrseite des Berufs Schlüsseldienst und Schlosser

So schlafen die Menschen

Jeder Mensch braucht Schlaf. Also fast jeder. Es gibt jedoch eine kleine Gruppe Leute, die schlafen nicht, niemals. Ansonsten haben die verschiedenen Berufstypen ihren eigenen Schlafstil. Es wird jedem einleuchten, dass ein König anders schläft als ein Schafhirte. Und ein Musiker liegt garantiert anders im Bett als ein Lehrer. Wahrscheinlich legen sich Geistliche ebenfalls auf andere Weise in die Ruhestätte als Soldaten. Aber eines gemeinsam haben sie alle: Sie schlafen. Und an dieser Stelle wird es interessant, wie schon anfangs dieses Textes versprochen.

Schlaf? Kenn ich nicht
Denn eine Handvoll Leute verzichten auf Schlaf. Diese Menschen arbeiten. Sie arbeiten Tag und Nacht, 24 Stunden. Wann sollte man schlafen, wenn man 24 Stunden anderen Menschen die Türen zu ihren Häusern und Wohnungen öffnet. So, jeder der ein wenig mitgedacht hat, der weiss nun wir sprechen vom Schlüsseldienst. Wir sprechen von den harten Kerlen vom Schlüsseldienst, die diese schwere Arbeit verrichten. Diese Kerle sperren Wohnungen um 10 am Vormittag genauso wie um 3.50h in der Früh auf. Dass dies nicht gratis ist, das wird wohl jeder verstehen. Aber wenn man Hilfe benötigt, dann ist man heilfroh Hilfe zu bekommen.

Die Männer vom Schlüsseldienst arbeiten immer, auch wenn andere einstweilen gut schlafen!

Der eine schläft so, der andere so Manche gar nicht

Der eine schläft so, der andere so
Manche gar nicht

Auch ein Schlossermeister vergisst mal seinen Schlüssel

Rasch verliess ich das Haus. In einer Hand den Autoschlüssel in der anderen irgendwas. Etwas Eile lag in der Luft, da der Supermarkt bald zusperrte und ich noch Lebensmittel kaufen musste. Im Laden nahm ich was ich so benötigte und als letztes stellte ich noch einen Behälter mit Vogelfutter (Meisenknödel) in den Waagen. Das ist extrem wichtig, denn die Vögel haben bereits im September Hunger.

Dieser kleine Einkauf sollte mir noch das Leben retten, als jetzt im übertragenden Sinn. In Wirklichkeit rettet das Vogelfutter das Leben der Vögel, und das ist mir wichtig. Mit dem Einkauf und einem Plastikkübel voll mit Meisenknödel fuhr ich wieder zurück und als ich die Tür aufsperren wollte, bemerkte ich, dass der Schlüssel nicht mitgekommen war. Er lag sicher auf dem Kasterl hinter der Tür.

Also was tun?

  • Blick in den Kofferraum: Kein Werkzeug mit, absolut nichts!
  • Nachbarn fragen: Sinnlos, kein Mensch zu Hause!
  • Werkzeug kaufen: Zu spät, alle Geschäfte zu!
  • Freunde anrufen: Kein Handy mit!

  • Typische Schlüsseldienst Situation

    Also eine typische Schlüsseldienst-Situation, so wie ich sie tausende Male von meinen Kunden her kenne.
    Meine einzige Rettung war, dass ich mir selbst dem Auftrag gab, mir die eigene Tür aufzumachen. Natürlich persönlich, ohne Telefon ging es nicht anders.
    Ich sagte: „Schlossermeister, hätten Sie bitte Zeit und könnten Sie mir meine Türe öffnen?“
    „Ja“, antwortete ich, „ich helfe Ihnen sofort!“
    Ich musste etwas ich lachen über mich selbst, aber was soll´s. Humor gehört dazu.
    Ich blickte mich im Auto um, ob man irgendwas brauchbares finden könnte, mit dem sich die Tür öffnen lässt. Da sah ich den Plastikkübel mit den Meisenknödel. Rasch nahm ich den Deckel ab und mit einer Schere (Eine Schere habe ich IMMER im Handschuhfach) schnitt ich ein rechteckiges Stück aus dem Plastikdeckel. Mit dieser Karte war es ein leichtes Unterfangen die zugezogene Tür aufzuschnappen.

    Dann bezahlte ich mir die Rechnung, also ich übergab mir selbst 100 Euro und beschloss, um das Geld Vogelfutter zu kaufen. Denn die gefiederten Freunde waren massgeblich an meiner Rettung beteiligt.
    Denn ohne Vögel hätte ich kein Futter gekauft, und ohne Futter kein Plastik, und ohne Plastik keine Öffnungskarte, ohne Öffnungskarte kein Öffnen der Türe, und ohne offene Türe wäre ich niemals wieder nach Hause gekommen.

    Also Leute, füttert die Vögel, sie brauchen euch!

    p.s. Wer Interesse an diesen Thema hat, dem sei das Buch
    Abzocke – Nein Danke! Schlüsseldienst Tipps: Profi Tricks: So verhindern Sie die Schlüsseldienst-Abzocke!

    Im Notfall kann man mit fast allem die Tür öffnen

    Im Notfall kann man mit fast allem die Tür öffnen

    Schlüsseldienst – Der unsichtbare Held

    Ein Knochenjob für echte Grossstadt Desperados!

    Im Berufsfeld des Schlüsseldienstlers treffen einige wesentliche Eckkomponenten zusammen. Diese Arbeit vereinigt höchstes Fachwissen mit unmenschlichen Arbeitszeiten (24/7) und einer Bereitschaft zur ununterbrochener Weiterbildung. Die soziale Seite ist nicht einfach und es erfordert einen guten und vorbildlichen Charakter, denn Menschen, die nicht mehr in die schützende Höhle (Wohnung) kommen, benehmen sich mitunter eigen, gelinde ausgedrückt. Tränen, Wut, Kreislaufkollaps und selbst Übergriffe auf den Schlosser sind nicht selten. Das macht ihn wohl zum härtesten, einsamsten und gleichzeitig zum unbekanntesten Job der Welt. Ein Randberuf, wie sonst keiner. So gut wie niemand kennt jemanden, der diese Arbeit verrichtet, die eigentlich keine richtige Arbeit ist. Zumindest nicht im herkömmlichen Verständnis. In Insiderkreisen werden die Männer, welche die „Kernarbeit“ leisten lediglich „Aufsperrer“ oder nur „Sperrer“ genannt. Die Hardcore Szene einer Stadt besteht aus nicht mehr als 10 Maxerln. Dieser harte Kern arbeitet immer selbständig und rund um die Uhr. Anders ist es gar nicht möglich. Wer würde sich sonst um 22.30h, während ganz Deutschland „Tatort“ guckt in seinen Lieferwagen setzen und wildfremden Leuten die Wohnung öffnen, ausser der Chef persönlich? Ein Arbeitnehmer wäre aus arbeitsrechtlichen Gründen gar nicht möglich.

    Das Recht auf kein Leben
    Nur der Inhaber hat ein Recht auf keine Pause, auf keinen Urlaub auf keine festen Arbeitszeiten und auf kein Mittagsessen. Jahrelanger, oft jahrzehnter langer Stress und Schlafentzug (Keine Nacht, keinen Tag durchschlafen) ist der Begleiter des Handwerkers. Läutet es oder läutet es nicht – das Handy? 3.30h! Ring Ring: „Hallo, ich habe meinen Schlüssel abgebrochen! Kommen Sie sofort!“ Es ist nicht so einfach klatschnass und durchgeschwitzt vom Nervenschweiss das warme Bettchen zu verlassen und einsam und mutterseelenalleine mit einer Tasse Löskaffee im Magen durch die dunkle gottverlassene Stadt zu rollen. Irgendwo hin, irgendwelche unbekannten Menschen erwarten dich, freundlich oder unfreundlich, friedlich oder gewaltbereit. 24 Stunden arbeiten heisst 24 Stunden arbeiten, so einfach ist das. Geschlafen, gegessen, gelebt wird zwischendurch. Zwischen den einzelnen Aufträgen. Das muss genügen! Der Schlüsselmann lebt nebenbei und zwischendurch.

    Einsam und hilfsbereit
    Er ist ein einsamer und ausgestossener Zeitgenosse ohne Rhythmus und ohne Fixum. Allzeit bereit anderen Menschen zu helfen, und ja der Schlüsseldienst hilft wirklich. Sofort, egal um welche Uhrzeit, binnen weniger Minuten steht der Handwerker parat und gewährt den Ausgesperrten wieder Einlass, im Grunde genommen für einen Pappenstil. So um die 100 Euro ist der Durchschnittspreis für „einmal Tür öffnen“, das ist wahrlich keine Goldgrube, und diese Minisumme, im Verhältnis zum Aufwand, muss oftmals bitter erkämpft werden. Mehr ist entgegen allen Gerüchten und Medienberichten so gut wie nie möglich. Man will ja auf der richtigen Seite des Gesetzes bleiben und die Schwelle zum Wucher und zur Nötigung sind schnell überschritten.

    Was tut der Schlüsseldienst nun eigentlich?

    • Wer hilft wenn die Tür zufällt?
    • Wer kommt, wenn der Schlüssel verloren ist?
    • Wer fummelt im Schloss herum, wenn der Schlüssel abgebrochen ist?
    • Wer tauscht das Schloss, wenn dem Mieter der Schlüssel mit dem Ausweis gestohlen wurde und er vor Angst schlottert?
    • Wer montiert sofort ein massives Sicherheitsschloss, wenn der „Ex“ vor der Tür steht und wütet?
    • Wer repariert die Tür, wenn ein Einbrecher einen Besuch abgestattet hat?
    • Wer kommt SOFORT, wenn das Kleinkind in Wohnung brüllt, und die Mutter den Schlüssel vergessen hat beim Müll wegtragen?
    • Wer öffnet die Tür, wenn die kranke alte Mutter dahinter am Fussboden liegt und die Tochter nicht in die Wohnung kann?
    • Wer öffnet die Wohnung, wenn die Katze zum Füttern ist, der Besitzer in Thailand und der nette Nachbar den Schlüssel vergessen hat.
    • Wer öffnet raschest die Wohnung, wenn der Topf am Herd steht?
    • Wer hilft sofort, wenn es zum Flughafen geht, Koffer und Schlüssel aber noch in der Wohnung liegen?
    • Wer öffnet die verklemmte Klotüre, wenn das dreijährige Töchterl dahinter vor lauter Panik sich die Seele aus Leib schreit?
    • Wer öffnet die Nachbarwohnung, wenn der zuckerkranke Nachbar mit Zuckerschock dahinter röchelt?
    • Wer riskiert ein fettes Knöllchen, weil kein Parkplatz zu finden war und die Kunden es eilig haben?
    • Wer fährt zu schnell, weil die Eltern Angst um den Sohn hat, der mit Suizid gedroht hat und es keine Zeit zu verlieren gibt?
    • Wer gewährt monatelang Kredit, wenn der Kunde knapp bei Kasse ist?
    • Wer kommt bei Minus 22 Grad oder bei Plus 37?

    Und das alles ohne Beschädigung und jeden Tag, jede Nacht, auch zu Weihnachten oder am Ostersonntag?

    Enormes Fachwissen und aussergewöhnliche Geschicklichkeit
    Gute Schlüsseldienste/Schlossermeister sind in der Lage 150 Jahre alte Kellertüren bis hin zum modernsten Sicherheitsschloss in fast jedem Fall ohne Beschädigung aufzusperren. Das wird vom Kunden verlangt und vom Experten/Schlossermeister erfüllt! Dutzende Systeme, unzählige Patente, unendlich viele Schlosstypen und Fabrikate sind im Kopf jedes kompetenten Schlüsseldienstes. Von der Grablaterne bis zur stählernen Sicherheitstüre dies muss jeder Schlosser binnen weniger Minuten ohne zu zerstören aufsperren können. Und da haben wir noch gar nicht über Fahrzeuge gesprochen. Einen 2016er S-Mercedes oder 1977 Ford, das kann sich kein Schlüsseldienst aussuchen. Der Anruf lautet: „Ich habe meinen Schlüssel im Kofferraum vergessen. Es handelt sich um einen zwei Jahre alten Opel, (VW, BMW, Toyota,….)“ Der Schlüsseldienst muss alles können. Am Parkplatz des Shoppingcenters bei 35 Grad in der prallen Sonne, wenn der Hund im Auto eingesperrt ist und nur mehr röchelt, dann muss ihn der Schlüsseldienst befreien. Ohne Beschädigung, ohne Zerstörung, ohne Fenster einzuschlagen, das ganze schnell und günstig.

    Tresore
    Welcher selbstlose Mensch ausser eines Schlüsseldienstes arbeitet die ganze Nacht durch und öffnet den Tresor des Anwalts, weil Papiere für die morgendliche Gerichtsverhandlung im Panzerschrank sind und es um Millionen oder um die Freiheit seines Klienten geht?

    Nebenbei ist es eine extrem gefährliche Angelegenheit Tresore zu öffnen, da manche Menschen die Panzerschränke mit Sprengladungen präparieren, um den Inhalt bei unbefugten Öffnen zu zerstören. Nicht jeder will, dass pikante Bilder, Beweismaterial, Erpressungsmaterial oder verbotene Gegenstände in die Hände von Gegenspielern oder Justiz fallen.

    Der sozialste Job der Welt

    Neben diesen nicht alltäglichen Aufträgen gibt es praktisch täglich Einsätze, die stillschweigend von jedem Schlüsseldienst hingenommen werden. Alleinerziehende Mütter, eingeschüchterte Kinder oder Jugendliche, ausgesperrt aus der elterlichen Wohnung, völligst verarmte Mitbürger, totkranke Mitmenschen, die ihre Schlüssel vergessen hatten als sie die Rettung holte, die Liste der unbezahlten Einsätze ist lang, sehr lang. Im Laufe eines Berufsleben summieren sich die Wohlfahrtsaufträge garantiert auf 1000, das allein macht in Geldwert etwa 100 000 (!) Euro an Geldleistung für die Allgemeinheit und ärmeren Bevölkerungsschichten.

    Was ich mir wünsche?
    Respekt und Ansehen für diesen sozialen Beruf
    Weniger negative Berichte in den Medien, vielleicht sogar mal etwas positives!

    Wenn niemand da ist, der Schlüsseldienst hilft!

    Wenn niemand da ist, der Schlüsseldienst hilft!

    Huffington Post: Handwerk hat keinen goldenen Boden

    Huffington Post Deutschland bringt Interview über die Situation der Handerksbetriebe

    Die Armut im Lande greift um sich und macht vor niemanden halt. Fast unbemerkt rutschen immer mehr kleinere Gewerbetriebe in die Armut. Und, wenn es auch keiner glauben will, hinter diesen Betrieben verbergen sich Menschen. Arbeiter, Angestellte und Oh Wunder auch ein „Chef“, ja es gibt auch einen Chef. Ein Mensch, Mann oder Frau, die den ganzen Laden am Laufen halten, sonst hätte der Arbeiter keine Arbeit und der Kunde keine Dienstleistung oder Ware. Das Dumme an Sache ist nur, der Chef bekommt für seine Leistung kaum mehr Geld. Ob Sie das nun glauben oder nicht, spielt keine Rolle: Es ist Tatsache. Immer mehr Unternehmer sind auf dem direkten Weg ins Elend!

    Lesen Sie den tollen Bericht in der Huffington

    Danke an die supernette Redakteurin Franziska Kiefl!
    Danke an die Huff!

    Ein lesenswerter Bericht über die Armut der Leistenden

    Ein lesenswerter Bericht über die Armut der Leistenden

    Kampf gegen Schlüsseldienst Abzocke

    Erste grosse Schritte sind gegen die ausufernden Abzocker im Schlüsseldienst-Gewerbe gesetzt. Die für die Vergabe von Telefonnummern zuständige Behörde hat über 50000 (!) Nummern sperren und abschalten lassen. Die hohe Zahl der Anschlüsse ist ein Beweis für die enorme kriminelle Energie der Abzocker. Durch Ortsvorwahlen liessen die Firmen die Kunden im Glauben, dass sie ortsansässig sind. In Wirklichkeit kommen Monteure mitunter von hunderten Kilometer entfernten Zentralen, was natürlich die Anfahrtskosten in Höhe treibt.

    Man muss fest halten: Diese Praxis hat nichts mit all den ordentlich und ehrlich arbeitenden Schlüsseldienst am Eck zu tun. Mitunter ist diese Vorgangsweise kriminell und glatter Betrug.

    Jedenfalls ging die Abschaltung rasch, denn schon kurze Zeit nach Bekanntgabe der Löschung waren die Nummern bereits verschwunden.

    Auf dem unteren Bild ist bereits die Telefonnummer gelöscht!

    Weiteres wichtiges Detail: Dieser Schlüsseldienst arbeitet in Wien und gibt Wien Nähe vor – Ein Blick ins Impressum macht stutzig. Das Unternehmen ist in Bremen zuhause!

    Die Telefonnummer wurde bereits nach wenigen Tagen gesperrt Seltsam! Ein Schlüsseldienst für Wien hat sein Impressum in Bremen

    Die Telefonnummer wurde bereits nach wenigen Tagen gesperrt
    Seltsam! Ein Schlüsseldienst für Wien hat sein Impressum in Bremen

    Mord und Selbstmord in Wien – Haus gekannt

    Wieder kam es zu einem furchtbaren Drama in Wien. Ein Mann erschoss seine Freundin mit einem Kopfschuss, setzte danach die Waffe gegen seine Schläfe und drückte ab. Klassischer erweiterter Selbstmord. Es sind diese Fälle, zu denen oftmals ein Schlüsseldienst gerufen wird. Der Schlosser ist es, der die Wohnung öffnet und die Leichen findet. Das ist kein Honiglecken! Solche Bilder bleiben für immer im Kopf. Man kommt darüber nie richtig weg. Ich habe einige dieser grausigen Fälle in meinem Buch „Der Todeschlosser von Wien“ verarbeitet.

    Haus in der Hofzeile gekannt

    Beim heutigen Drama war ich NICHT der Entdecker, dennoch habe ich ein Nahverhältnis. Ich kenne dieses besagte Haus in Wien 19, in der Hofzeile. Ein unschöner Bau aus den 60iger Jahren, in welchem ich öfters Aufträge hatte. Besonders in Erinnerung blieb mir eine englische Familie, welche dort gewohnt hatten. Regelmässig vergassen die Inselbewohner ihren Schlüssel und benötigten meine Dienste als Aufsperrdienst. Es waren drei englische Damen, 20, 40, 60 Jahre alt in einer völlig abgewohnten dennoch englisch möblierten Wohnung. Die drei Damen waren überaus freundlich mit der berühmten englischen Art, gekoppelt mit typisch britischen Humor.

    Englische Frisur

    Die Erinnerung ist deshalb so lebendig, trotz der Jahre, welche dazwischen liegen, weil diese Familie auf Kriegsfuss mit den Frisör standen. Jeder der Engländer hatte „lange graue Federn“, die mit einer stumpfen Schere irgendwie gestutzt wurden – eben ENGLISCH!
    Meine Erinnerung hat zwar keinen Zusammenhang mit der furchtbaren Gewalttat von heute, aber ich wollte dies einfach schreiben!

    P.s. Falls jemand hier mitliest und den englischen Frauenhaushalt kennt, so möge er mir schreiben.


    Mein Beileid an die Angehörigen der Betroffenen in der Hofzeile!

    Täglich spielen sich furchtbare Dramen in Wien ab Der Schlüsseldienst ist oftmals unfreiwillig Zeuge

    Täglich spielen sich furchtbare Dramen in Wien ab
    Der Schlüsseldienst ist oftmals unfreiwillig Zeuge

    Gewalt gegen Schlüsseldienst

    In Jena, im kleinen deutschen Bundesland Thüringen wurde wiederum Gewalt gegen einen Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes von Seiten des Kunden ausgeübt. Dies ist keine Seltenheit! Selten ist nur, dass solch eine Meldung es in die Medien schafft! Üblicherweise werden diese Vorfälle ignoriert und gänzlich ausser Acht gelassen.
    Jedoch kann garantiert jeder Schlüsselmann von Übergriffen seitens der Kunden berichten. Regelmässig werden Schlosser (auf aller Übelste) beschimpft, bespuckt, gerempelt, geschlagen, mit Baseballschlägern geprügelt, die Stufen hinunter gestossen, mit Messern attakiert, manchmal sogar niedergestochen, selten, aber doch immer wieder werden Schlüsseldienst Mitarbeiter mit Schusswaffen bedroht oder angeschossen und sogar erschossen.
    Leute, welche diesen Beruf ausüben sind diese strafbaren Reaktionen gewohnt und haben ein dickes Fell. Nur in den wenigsten und schlimmsten Fällen wird die Polizei gerufen. „Mini-Raub“ und Nötigung gehören praktisch zum Alltag. Nur wenn Pistolen zu sprechen beginnen, wird die Exekutive verständigt, ansonsten wird das unter „Das ist halt so“ verbucht und zum nächsten Kunden gefahren.
    Was sollte man sonst tun?

    Zahlreiche Todesfälle oder allerschwerste Verletzungen von Schlüsseldienstes in den vergangen Jahren belegen diesen Text. Erst vor zwei Tagen kam es zu einer herbeigeführten Explosion während einer Delogierung Wien, wobei ein Schlosser lebensgefährlich verletzt wurde in Ausübung seines Dienstes.
    Nutzen Sie die Chance und blicken Sie hinter die Fassade eines Schlüsseldienstes in Traumjob Schlüsseldienst

    In Traumjob Schlüsseldienst lässt Sie Michael Bübl hinter die Kulissen eines Schlüsseldienstes blicken

    In Traumjob Schlüsseldienst lässt Sie Michael Bübl hinter die Kulissen eines Schlüsseldienstes blicken

    Sechs tote Jugendliche im Gartenhaus gefunden

    In Arnstein bei Würzburg fand ein besorgter Vater secht tote Jugendliche in einer Gartenlaube. Unter den toten befanden sich auch seine eigenen Kinder. Die Jugendlichen waren allesamt zwischen 18 und 19 Jahren alt und verbrachten die Nacht im besagten Gartenhaus. Der Grund für die Übernachtung war eine kleine private Feier.

    Als der Vater am Morgen nichts von den Jugendlichen gehört hatte, ging er nachschauen und endeckte die toten Teenager. Sofort verständigte Rettungskräfte konnten nur mehr den Tod feststellen. Die Todesursache steht zum Zeitpunkt noch nicht fest, jedoch wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Ob ein Gewaltverbrechen oder ein Unfall die Todesursache war wird die Obduktion klären.

    Als Schlosser im Notdienst kann es beurteilen: Es ist ein grauenhaftes Erlebnis tote Menschen zu finden

    Wer mehr über solch grausige Ereignisse lesen möchte, dem sei das Buch Der Todesschlosser von Wien ans Herz gelegt.

    Unvorstellbares Drama für alle beteiligten Personen

    Unvorstellbares Drama für alle beteiligten Personen