Übergriff – Wenn man gerade keine Pistole hat

Die Angst vor Überfällen oder Übergriffen steigt und man denkt nach, wie man sich schützen kann. Raub oder Sexualdelikt, niemand und nirgendwo ist man dagegen gefeit, also muss man sich selbst schützen.
In den Köpfen der meisten Menschen ist fest verankert, dass eine Pistole die beste Waffe zur Selbstverteidigung ist. Das mag stimmen, wenn man die Ausbildung und die Berechtigung hat. Es ist nicht ganz einfach auf einen Menschen zu schiessen, selbst wenn es sich um eine Notsituation handelt. Also sollte man nach Alternativen Ausschau halten. Morgenstern und Hellebarde haben wahrscheinlich ausgedient, aber es gibt noch andere gute Sachen. Pfefferspray ist gut aber wahrscheinlich tief unten in der Handtasche verstaut. Niemand hat Pfefferspray immer bei der Hand. Es ist ausserdem nicht ratsam einen Angreifer zu verletzen oder zu töten, rasch könnten Sie selbst vor Gericht stehen wegen Notwehrüberschreitung und ausserdem müssten Sie leben mit der schweren Last einen anderen Menschen ins Jenseits befördert zu haben. Nicht jeder kann das. Viele Opfer zerbrechen daran. Dazu kommt, dass jede Waffe gegen einen selbst gerichtet werden kann. Der Täter ist mitunter flinker und entschlossener als das Opfer. Blitzschnell entreisst er seinem ausgewählten Opfer die Waffe und benutzt sie.

Pfeifen Sie auf den Täter

Ein wirklich effektive Waffe, ja man kann sagen eine aussergewöhnlich wirkungsvolle Defensivwaffe ist eine laute Trillerpfeife. So wie Schiedsrichter sie benutzen. Zum ersten ist die Pfeife leicht handhabbar, man hängt sie unauffällig um den Hals. Zum zweiten wird kein Täter Ihnen die Pfeife abnehmen und selbst verwenden.

Schreien unmöglich – In der Angst ist man stumm
Befindet sich der Mensch in einer gefährlichen Situation dann verschlägt es einem die Stimme. Steht plötzlich ein Angreifer vor einem so ist man praktisch vor Angst gelähmt und es ist nicht möglich um Hilfe zu rufen, abgesehen davon reagiert sowieso wahrscheinlich kein Mensch auf Hilferufe. Was man jedoch noch schafft: Zum Hals greifen, die Trillerpfeife in den Mund nehmen und hineinpfeifen. Das ist eine gute Chance einen Angriff abzuwenden und Schlimmeres womöglich eine Vergewaltigung zu verhindern! Der Täter hasst Lärm!

TIPP: Es sollte schon ein richtige laute „Whistle“ sein. Auf dem Bild unten sehen Sie die lauteste Pfeife der Welt. Eine original „STORM WHISTLE“ Made in USA. Wenn Sie da reinpusten rennt nimmt jeder zudringliche Typ die Beine unter die Arme und flüchtet.

Lauter geht es nicht mehr. Eine Storm Trillerpfeife macht Aufsehen wie sonst nicht viel

Lauter geht es nicht mehr. Eine Storm Trillerpfeife macht Aufsehen wie sonst nicht viel

Achtet auf eure Fingerabdrücke

Sicherheitstipp

Sie wollen einen Gegenstand Ihren Freunden zeigen? Was machen Sie – Sie machen ein Foto des Gegenstands und posten es auf Facebook oder Twitter. Wie es meistens so ist haltet man das Zeugs mit der Hand beim Knipsen und oftmals sind die Fingerkuppen zu sehen.
Sie denken sich nichts dabei, aber diese kleine Unachtsamkeit kann fatale Folgen haben. Verbrecher mit enormer krimineller Energie suchen nach diesen Bildern und können mit einem geeignteten Bildbearbeitungsprogramm die Fingerabdrücke auslesen.

Gestohlene Fingerabdrücke können Ihnen Schaden zufügen
Mache Leute wissen es, manche wissen es nicht. Mit den Fingerabrücken eines Menschen kann man viel Unfug anrichten. Mit einem realtiv einfachen Verfahren kann man aus einem Foto und einen Drucker eine Folie anfertigen, welche den Fingerabdruck eines Menschen nachbildet. Mit dieser Folie kann man falsche Spuren legen, oder den Fingerprint auf einer Waffe hinterlassen. Wenn das geschieht, dann fährt die Eisenbahn drüber! Findet die Polizei auf einer Pistole Ihren Fingerabdruck, dann ist Ihnen der Lebensabend im Knast so gut wie sicher! Da kann Ihnen niemand mehr helfen, kein Anwalt und kein Alibi – Fingerabdruck ist vor Gericht Beweis Nummer 1!

Man kann noch viel mehr anrichten mit den Fingerabdrücken eines Menschen, also passt auf!

Ich habe dieses Verfahren beschrieben in meiner Geschichte über einen Auftrag mit einem US-General (Lesenswert: Fachwissen amüsant gebracht):
Fingerabdruck – US General

Schnell und unauffällig lassen sich aus harmlosen Bildern Fingerabdrücke auslesen

Schnell und unauffällig lassen sich aus harmlosen Bildern Fingerabdrücke auslesen

Wiener Taxifahrer erschoss Fahrgast

Abseits des Hochwassers ereignete sich in der Nacht auf Mittwoch ein Vorfall. Ein Ereignis, welches kaum von den Medien aufgegriffen wurde und dennoch für einen jungen Menschen tödlich endete. Ein Taxifahrer gab an, sein Fahrgast wollte ihn am Ende der Fahrt ausrauben und habe ihn mit einen Messer bedroht. Kurzerhand griff der Taxifahrer ins Seitenfach nahm seine Pistole und feuerte auf den auf der Rückbank sitzenden Mann. Der vermeintliche Räuber konnte noch aussteigen und fünfzig Meter laufen. Dann brach er zusammen und starb. Erschossen! Der Taxilenker stieg ebenfalls aus und schoss weitere zwei Mal, obwohl sich der Räuber bereits im Todeskampf auf der Flucht befunden hatte. Ein neunzehnjähriger junger Mensch musste sterben.

Geladene und entsicherte Pistole

Nun sind die Gerichte und Staatsanwälte am Zug. Es muss geklärt werden, was zu klären ist. Für die Fahrgäste ist es alles andere als ein gutes Gefühl mit der Gewissheit in ein Taxi zu steigen, dass der Fahrer ein scharfe und entsicherte Waffe griffbereit hält. Beim kleinsten Versprecher oder der kleinsten Berührung kann der Taxifahrer dies als Überfall deuten und auf der Stelle schiessen. Es ist mulmiges Gefühl zu wissen, dass der unbekannte und fremde Mann am Fahrersitz keine Sekunde zögern wird und von seiner tödlichen Waffe Gebrauch zu machen. Anstatt die Polizei zu verständigen und den hart erkämpften Rechtsstaat walten zu lassen, wird er sofort schiessen.

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Kein normaler Mensch trägt eine scharfe und ungesicherte Waffe bei sich. Selbst wenn ein Waffenpass dazu berechtigt. Die Gründe sind mannigfaltig. Der Hauptgrund ist die Tatsache, dass jede Waffe gegen sich selbst eingesetzt werden kann. Eine Waffe ist schneller gestohlen oder geraubt als man glaubt. Ein weiterer beachtenswerter Grund für die Waffenverweigerung ist die Argumentation der Staatsanwälte. Er wird dem Träger der Pistole vor Gericht vorwerfen, dass er eine solche Situation gesucht hat, anstatt sie zu vermeiden. Man wird sagen, der Schütze habe nur auf eine Gelegenheit gewartet. Kein Polizist trägt eine ungesicherte scharfe Pistole bei sich. Kein Polizist verwendet seine Waffe, ausgenommen im allerletzten Moment, um Leben zu retten.

Taxifahrer mit Pistole

Im Seitenfach eine Pistole – darauf kann wohl jeder Fahrgast verzichten