Bei einer Radtour entdeckte ich neulich ein „Freilicht-Badezimmer“. Was das ist? Das ist eine Waschmuschel, Fliesswasser und einen Abfluss ohne Wände rundherum. Das ist äusserst praktisch, denn so muss man nach ausgiebigen Waschen nicht das halbe Bad reinigen. Das Schmutzwasser wird ordentlich im Kanal entsorgt und so bleibt auch das Erdreich sauber. Wahrscheinlich ist dort in der Nähe eine Baustelle, gesehen habe ich keine. Dachte mir, das ist eine gute Idee und lasse meine Leser daran teilhaben.
Essen aus dem Müll
Es sind schlimme Zeiten angebrochen. Seit einiger Zeit sehe ich immer wieder Menschen, die aus Mulden Lebensmittel fischen. Diese Container werden bei Supermärkten abgestellt und die Angestellten werfen nach Ladenschluss die ganze unverkaufte Ware hinein. Mit grossen Säcken voll mit Brot, Semmeln, Fleisch und Hühnern gehen sie zu dem Abfallbehälter und werfen das Essen einfach weg. Ja, das ganze unverdorbene Essen wird einfach in den Müll geworfen. Das sollte nicht sein.
Armut wird sichtbar
Leider gibt es Menschen, welche sich ihr Essen nicht mehr leisten können und sind auf Hilfe angewiesen. Jedoch gibt es bei diesen Hilfsorganisationen, wie z.B. die Tafel einige Schwierigkeiten. Nicht jeder darf dort einkaufen, nicht jeder hat das Recht verbilligte und ausgesonderte Lebensmittel zu kaufen. Bedürftigkeit ist nicht immer die Voraussetzung dafür. Warum auch immer, es gibt Leute, die können dies nicht erfüllen. Und diese sind angewiesen auf Mülltauchen. Das heisst, sie müssen im Abfall nach Essen suchen.
Jeder kann Opfer werden
Aber, und jetzt wird es noch ernster: Wenn Sie, lieber Leser, jetzt glauben, das ist uninteressant und betrifft Sie nicht, dann liegen Sie falsch. Denn nicht jeder steigt in den Container und holt sich dort Essen. Manche Menschen werden lieber kriminell und begehen eine Straftat, um sich den Magen zu füllen! Das schafft Opfer! Irgendwer wird Opfer! Möglicherweise sind Sie das! Und das sollte verhindert werden. Jeder Mensch sollte das Recht haben ausreichend Nahrung zur Verfügung gestellt zu bekommen, damit er nicht Abfall essen muss oder Straftäter wird und noch mehr Leid schafft.
Die Eisbadesaison ist zu Ende
Eiskalt ist es schon lange nicht mehr, kalt auch nicht mehr wirklich. Die Temperaturen steigen und somit klettern auch die Wassertemperatur langsam hinauf. Nicht, dass ich was dagegen habe, aber ein bisserl fehlt mir das eisige Wasser schon. Wenn man so wie ich zwei bis drei Mal pro Woche ins eisige Nass gestiegen ist, dann tritt ein gewisser Gewöhnungseffekt ein. Dieser fehlt nun.
Nacht Eisbaden
Ich steigerte das Eiserlebnis noch weiter, als es theoretisch möglich ist, denn kälter als Null Grad kann Wasser nicht sein. Aber es kann dunkel sein. Das heisst, ich ging nachts Eisschwimmen. Mitten in der Nacht ins Eiswasser zu steigen und einige Runden zu drehen, das hat schon eine gewissen Note und ist tiefe Erfahrung. Nicht nur körperlich durch den Kältereiz, sondern auch mental, denn in uns ist die Angst vor Dunkelheit gespeichert. Diese Hemmung zu überwinden, das macht stark und erweitert den Geist.
Die NÖN berichtete vor einiger Zeit über mein ausgefallenes Hobby – DANKE!
Kostenloser und wirkungsvoller Einbruchschutz
So bewältigt man einen nicht alltäglichen Auftrag mit schwierigen Voraussetzungen:
Eine Menge Leute haben Angst vor Einbruch. Noch mehr Menschen haben Angst vor einem Einbruch während sie zu Hause sind oder gar schlafen. Also vor einer sogenannten Home Invasion. Dagegen kann man ich ganz gut schützen, allerdings kostet dies Geld. Einbruchschutz ist eine teure Angelegenheit. Dieses Geld haben viele nicht, oder brauchen es anderweitig dringender. Darüber habe ich mir bei einem speziellem Auftrag Gedanken gemacht und eine Lösung gefunden.
Grossteil abgeguckt
Das heisst, ich wurde durch Zufall vor langer Zeit bei einer Besichtigung eines uralten Gebäudes dazu inspiriert und das hab ich mir gemerkt. So konnte ich praktisch gratis einen wirkungsvollen Einbruchschutz montieren. Aus einer alten Palette habe ich den Balken genommen und aus einer weggeworfenen Dachrinnenverankerung aus dem Alteisencontainer konnte ich die Befestigung schmieden. Kostenpunkt 0,00 Euro! Na, gut die Schrauben kosten ein wenig, vielleicht gar nicht so wenig, denn das sind gute Schrauben, sehr gut sogar. Die reissen nicht ab, egal wie fest der Gauner drückt. Abends wird der massive Holzbalken einfach in die Haken eingehängt – fertig! Die Tür bringt keiner auf!
Gratis und sicher
Jedenfalls halten sich die Kosten in Grenzen und die Wirkung ist phänomenal! Ein abendlicher oder nächtlicher Einbruch ist damit unmöglich geworden. Natürlich kann man dieses „Schloss“ nur verschliessen, wenn man zu Hause ist. Von aussen geht das logischer Weise nicht, aber das war auch nicht die Aufgabe oder der Auftrag des Kunden. Es ging um den ruhigen Schlaf ohne Angst, dass plötzlich Verbrecher im Schlafzimmer stehen, und das ist gelungen. Bei Jemanden, der kein Geld hat, aber trotzdem höllische Angst vor einem Überfall.
Alle Zufrieden! (Reich bin ich nicht geworden)
Warum gibt es nur „Klima“ – Kleber
In vielen Städten sind es seit einigen Monaten Klimakleber unterwegs. Von denen haben Sie sicherlich schon gehört. Das sind in der Mehrzahl Jugendliche, die sich auf die Fahrbahn von viel befahrenen Strassen ankleben, um den Autoverkehr damit zu behindern. Sie tun dies nicht zum Selbstzweck, sondern um ein Ziel zu erreichen. Den Ausstoss des Klimagases CO2 zu verringern. Als erstes Ziel wollen die Aktivisten die Regierung zwingen ein Tempo 100 auf der Autobahn einzuführen. Es wird weniger CO2 ausgestossen, wenn man langsam fährt. Das Engagement dieser Gruppe ist enorm und äusserst medienwirksam. So erreichen die Aktivisten mehr Aufmerksamkeit als eine Demonstration mit 20- 50- oder 100 000 Teilnehmer. Die Leitfiguren sprechen im Fernsehen, im Radio, in allen Printmedien und sind in sämtlichen sozialem Medien heiss diskutiert.
Soweit so gut. Jetzt stellt sich eine Grundsatzfrage: Warum wird mit diesem einfachen Mitteln (Eine Tube Superkleber) nicht gegen andere Missstände protestiert. Es gäbe dutzende, ja vielleicht hunderte Gründe eines Protestes gegen Umstände, die ungerecht sind oder stören.
- Warum hat sich niemand gegen die harten Coronamaßnahmen angeklebt?
- Warum klebt sich niemand gegen Krieg an?
- Warum klebt sich niemand gegen die Inflation an?
- Warum klebt sich niemand gegen das Fehlen von Kindergartenplätzen?
- Warum klebt sich niemand gegen Korruption an?
- Warum klebt sich niemand gegen exorbitante Strompreise an?
- Warum klebt sich niemand gegen Mietenwucher an?
- Warum klebt sich niemand gegen ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen an?
- Warum klebt sich niemand gegen Tiertransporte an?
- Warum klebt sich niemand gegen die hohen Steuern an?
- Warum klebt sich niemand gegen Mogelpackungen an?
- Warum klebt sich niemand für Gratis-Öffis an?
- Warum klebt sich niemand für bessere Schulen an?
- Warum klebt sich niemand für mehr Toiletten an?
Und so weiter und so fort…. Die Liste ist unendlich lang. Wie kann es es sein, dass niemand anderer von dieser Form des Protestes Gebrauch macht, ausser dieser winzig kleinen Gruppe?
Gewicht versus Rodel
Man sollte die wirkenden Kräfte niemals unterschätzen. Nirgendwo. Auch nicht beim „Rodelspringen“. Eine Sportart, die aus Spass und Übermut geboren wurde, vielleicht auch aus Mangel an Gelegenheit und Schnee zum Schifahren. Denn Schnee ist in den letzten Jahren leider im Raum Wien selten geworden. Letztes Wochenende war aber wieder Schneefall angesagt und alles in meiner Nähe, natürlich auch ich, stürmte auf den Buschberg, dem höchsten Gipfel in den Leiser Bergen, dort wo das Schlosserhaus steht. Die Fahrt nach oben war beschwerlich, denn die Strasse war ordentlich zugeschneit. Auf einer kleinen, aber feinen Piste war bereits einiges los. Dutzende, vielleicht sogar noch mehr Jugendliche, Kinder und Erwachse rutschten mit allem erdenklichen Sportgeräten. Einige Teenager bauten eine kleine Schanze und sprangen mit ihren Bobs drüber. Weit und hoch. Die Landung war meist nicht sanft, aber egal. Zwecks Nervenkitzel legten sich drei, manchmal vier Kids drunter, während der Mutigste das Hindernis übersprang.
Ein Sprung – ein Kracher
Zuschauen war mir zu wenig, also nahm ich ebenfalls von ganz oben ordentlich Anlauf und Schwung, um über das Hindernis zu springen. Mit der Holzrodel. Dabei übersah ich die 70 Kilo Unterschied im Körpergewicht zu den Halbwüchsigen. Denn das Aufsetzen überlebte nur ich, die Rodel nicht. Sie ist zerbrochen, als 110 Kilo landeten! Selbstverständlich lag bei bei meinem Sprung niemand unter der Rampe.
Sozialmärkte boomen
Die schlechteste Nachricht des neuen Jahres!
Freudig wird dieser Tage berichtet, dass wieder ein neuer Sozialmarkt eröffnet wurde. Das ist keine freudige Nachricht, das ist eine traurige. Wie kann man sich freuen, wenn mehr Menschen arm geworden sind und auf einen gönnerhaften Verein angewiesen sind? Die Welt wäre in Ordnung, wenn alle diese Märkte wieder von der Bildfläche verschwinden. Die Vermehrung der Sozi-Märkte ist ein klares Indiz für steigende Armut, eine Vorstufe des Elends.
Angewiesen sein auf Sozialmärkte: Das ist eine Schande in einem der reichsten Länder der Welt.
Niemand sollte in Sozialmärkten einkaufen müssen.
Schlüsseldienst – Paar unterschrieb Vertrag im Dunkeln
Am Silvesterabend ist einem Pensionisten-Paar die Tür zugefallen. Keine Hexerei, kein Mahleur. Sollte man glauben. Man ruft den Schlüsseldienst, dieser öffnet die Wohnung und alles ist wieder in Ordnung. So ist die übliche Vorgangsweise. In diesem Fall jedoch nicht. Das Paar hat einen grossen Fehler gemacht. Sie haben einen Vertrag unterschrieben, welchen ich nicht. Verträge sind meist gültig, jedoch nicht immer. Zum Beispiel kann man in diesem Fall den Vertrag anfechten.
Warum?
Ganz einfach, weil das Stiegenhaus dunkel war und man nicht in der Lage war, den Vertrag genau zu lesen. Man kann, aber man muss damit nicht durchkommen, jedoch stehen die Chancen nicht schlecht mit einem Rechtsanwalt.
Was natürlich gar nicht geht, ist dass die beiden unter Druck gesetzt wurden. Das darf man nicht. Ob und wie und so weiter, muss ein Gericht klären.
Am besten ist in so einem Fall, man ruft die Polizei. Macht sich der Schlüsseldienst aus dem Staub, so hat man nichts verloren, man ruft einfach einen anderen.
Ein weiterer kostbarer Tipp vom Schlossermeister: Unterschreiben Sie nichts!
Weitere tolle Tipps im Umgang mit Schlüsseldienst erfährt man in meinem günstigen Buch:
Abzocke – Nein Danke! Schlüsseldienst Tipps: Profi Tricks
Einbrecher als Doppelmörder
Einbrecher werden immer gefährlicher. Man hat zumindest den Eindruck. Der klassische Einbrecher, der still und heimlich des nachts in unbewohnte Wohnungen und Häuser einsteigt dürfte langsam aber sicher aussterben. Die neue Generation hat wenig bis keine Hemmungen in Räumlichkeiten einzusteigen, in denen sich Menschen aufhalten. Sie sind skrulpelos bis zum äussersten. Entweder sie fesseln die Bewohner, oder sie machen von Messern und Schusswaffen Gebrauch. Angenehm für die Bewohner ist das in keinster Weise. War es früher so, dass man Eigentum und Sicherheit bei einem Einbruch verloren hat, so hat sich das verlagert. Heute hat man Angst Gesundheit oder das Leben zu verlieren.
So geschehen innerhalb einer Woche in Österreich. Zwei Menschen wurden von einem Einbrecher mit ungeheurem Gewaltpotential ermordet. Keine guten Aussichten für die Zukunft.
Eine Flasche Schlosserwasser
Man sollte am Morgen ein Glas Wasser trinken. Das ist ein alter ärztlicher Rat. Über Nacht trocknet der Körper und auch der Geist ein wenig aus, das hört sich nicht gut an. Deshalb das Wasser. Es verdünnt das Blut und erhöht damit die Viskosität. Der Vorteil liegt auf der Hand. Schadstoffe werden schneller ausgespült, Sauerstoff und andere wichtige Elemente rascher dort hin gebracht, wo sie hingehören. Beginnt man irgendwann im Leben mit diesem Ritual, dann behält man es bei, denn die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten. Nach einigen Tagen spürt man die Wirkung des Wassers und fühlt sich frischer und wohler. Das ist ja bekanntlich kein Nachteil.
Welche Wassersorte
Jetzt stellt sich die Frage: Welches Wasser? Die Vielfalt ist enorm, sollte man gar nicht glauben. Man sollte annehmen, Wasser ist Wasser, aber das ist nicht so. Es gibt hunderte, ja vielleicht tausende verschiedene Wasser mit unzähligen Spurenelementen und Zusatzstoffen. Absolut reines Wasser gibt es so gut wie gar nicht, ausser vielleicht im Chemiehandel. Nach einigem probieren und testen bin ich auf den Geschmack gekommen. Als schwer arbeitender Schmied und Schlosser fallen sämtliche Sorten des normalen Wassers aus. Ich benötige hartes Wasser ohne Kompromisse.
Für Metallarbeiter wie ich es einer bin, gibt es nur eine Sorte: Echtes Schlosserwasser!











