Home Invasionen „boomen“

Im kleinen Österreich ist es schon wieder zu einer Home Invasion gekommen. Diese Überfälle im eigenen Hause gehören zu den abscheulichsten Taten überhaupt, denn es bleibt fast in jedem Fall ein traumatisiertes Opfer zurück. Erst über Jahre mit entsprechender Therapie lässt sich dieses Erlebnis abbauen, wenn überhaupt.
Leider werden diese schweren Straftaten immer häufiger, warum? Hat einige Gründe. Ein paar davon davon sind, dass die Täter immer brutaler werden, die Leute mehr Bargeld zu Hause haben (weil es auf der Bank keine Zinsen gibt), und bei „normalen“ Einbrüchen die Täter vor einem Tresor stehen, den sie in der Eile nicht knacken können. Also bricht man ein, wenn die Besitzer anwesend sind und „fragt“ nach der Kombination.

Was kann man dagegen tun
Immer wieder werde ich als Spezialist für Einbruchschutz gefragt, wie man sich dagegen schützen kann. Falls der Überfallene nicht zur Klientel gehört, dessen Haus ständig im Überwachungsmodus steht, und über Panik- und Schutzräume ausgestattet ist, dann bleibt nur eine Möglichkeit: Ein Eindringen der Täter muss unter allen Umständen und mit allen Mitteln verhindert werden. Also auf gut Deutsch: Massiver mechanischer Einbruchschutz!
Alles andere ist Quatsch. Glauben Sie ja nicht, dass Sie sich wehren können, egal mit Waffen, Messern oder Hunden. Die Täter sind dermassen entschlossen und brutal, dass selbst ausgebildete „Kämpfer“ chancenlos sind.

p.s. Bevor Sie sich mit Schlössern und Riegeln eindecken, lassen Sie sich kompetent beraten, zum Beispiel von mir.

Mein Ratschlag: Schützen Sie sich gegen Home Invasion!  Sie müssen dies selbst tun, sonst tut es ja keiner...

Mein Ratschlag:
Schützen Sie sich gegen Home Invasion!
Sie müssen dies selbst tun, sonst tut es ja keiner…

Der Tattoo-Killer: Neues Buch

Falls sich wer fragt, warum in den letzten Tagen kein neuer Beitrag auf der Schlosserzeitung veröffentlicht wurde, hier ist die Antwort: Ich habe im August ein neues Buch geschrieben.

Was früher nur Seemänner und Häftlinge ihr Eigen nannten, hat längst Einzug in unsere Gesellschaft gefunden. Wir reden von Tattoos. Es ist nichts anstössiges, es ist nichts schlimmes, wenn man tätowiert ist. Viele Menschen aus dem Bürgertum lassen sich Haustier, den Namen ihres Liebsten, oder das Geburtsdatum der Kinder in die Haut stechen. Etwa jeder dritte Deutsche unter 30 Jahren ist mittlerweile Träger einer Tätowierung. Das hat mich nachdenklich gemacht, was passiert, wenn ein völlig wahnsinniger Verbrecher Gefallen an den Bildern und Motiven findet und diese Tattoos zu Sammeln beginnt?
Dann sieht es schlecht aus für die normalen Leute!

Daraus entstand ein Thriller, der seinesgleichen sucht: Der Tattoo-Killer!
Ein Thriller, der im wahrsten Sinn des Wortes unter die Haut geht.

Nebenbei bemerkt ist dies keineswegs ein neuer Gedanke. Schon in den Lagern der Nazis hielten manche perverse Aufseher (berühmteste Person ist wohl Ilse Koch) Ausschau nach tätowierten Häftlingen.

Hier bestellen: Der Tattoo-Killer

Der härteste Thriller des Jahres!  Ein Mann raubt Tätowierungen

Der härteste Thriller des Jahres!
Ein Mann raubt Tätowierungen

Sechs tote Jugendliche im Gartenhaus gefunden

In Arnstein bei Würzburg fand ein besorgter Vater secht tote Jugendliche in einer Gartenlaube. Unter den toten befanden sich auch seine eigenen Kinder. Die Jugendlichen waren allesamt zwischen 18 und 19 Jahren alt und verbrachten die Nacht im besagten Gartenhaus. Der Grund für die Übernachtung war eine kleine private Feier.

Als der Vater am Morgen nichts von den Jugendlichen gehört hatte, ging er nachschauen und endeckte die toten Teenager. Sofort verständigte Rettungskräfte konnten nur mehr den Tod feststellen. Die Todesursache steht zum Zeitpunkt noch nicht fest, jedoch wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Ob ein Gewaltverbrechen oder ein Unfall die Todesursache war wird die Obduktion klären.

Als Schlosser im Notdienst kann es beurteilen: Es ist ein grauenhaftes Erlebnis tote Menschen zu finden

Wer mehr über solch grausige Ereignisse lesen möchte, dem sei das Buch Der Todesschlosser von Wien ans Herz gelegt.

Unvorstellbares Drama für alle beteiligten Personen

Unvorstellbares Drama für alle beteiligten Personen

Kein Schutz durch Überwachungskamera

Es gibt praktisch keine Bereiche im öffentlichen Raum, welche nicht permanent mit Hochleistungskameras überwacht werden. „Die Kameras dienen der Sicherheit!“ lautet das Argument. Dass, diese Behauptung nicht ganz der Wahrheit entspricht, hat sich nun in Wien herausgestellt. Ein Mann, etwa 50 Jahre alt erlitt in einem Aufzug der U-Bahn eine Herzattacke. Er lag sage und schreibe fünf Stunden im Frontal-Blickwinkel einer Überwachungskamera. Das Dumme an der Geschichte ist nur, niemand schaut sich an was die Kamera so filmt. Es interessiert einfach niemanden. Erst, wenn eine Tat begangen wurde, das heisst im schlimmsten Fall ein Verbrechen begangen wurde, erst dann werden die Aufzeichnungen gesichtet. Ziel dieser Sichtung ist, dass der oder die Täter überführt und bestraft werden. Das ist sehr beruhigend für ein mögliches Opfer! Jedes Vergewaltigungsopfer wünscht sich nicht sehnlicher, als dass der Täter „erwischt“ wird und in den Knast kommt, oder? Oder wünscht sich ein Opfer vielleicht etwas anderes? Vielleicht, dass durch die tausenden Kameras ein Verbrechen, eine mögliche Vergewaltigung oder ein Raub verhindert wird? Was glauben Sie?s

Keinerlei Schutz durch Kameras gegen Verbrechen
Dieser Fall in Wien ist der Beweis, dass durch die permanente Überwachung keinerlei Verbrechen verhindert werden. Welchem wahren Zweck die elektronische Überwachung dient, das wird das Fussvolk niemals erfahren. Fest steht, wenn ein Mensch fünf Stunden beim Sterben gefilmt wird ohne irgendwelche Reaktion, dann wäre es an der Zeit, die Kameras wieder abzumontieren.

Kamera dient der Staatsanwaltschaft
Ganz sinnlos waren die Aufzeichnungen des sterbenden Mannes in Wien dennoch nicht. Der Staatsanwalt sieht sich nun den Film ganz genau an, und will jeden Passanten, der im Film zu erkennen ist und nicht geholfen hat, vor Gericht anklagen. Unterlassene Hilfeleistung nennt sich dieses Delikt. Dies gilt natürlich nur für die Passanten und nicht für die Betreiber der Überwachungskameras.

Liebe Leser, Sie können sich also ziemlich in Sicherheit wiegen, dass Ihnen nicht geholfen wird, wenn Ihnen etwas angetan wird. Nichteinmal dann, wenn es genau vor einer Kamera passiert. Man wird sich jedoch (vielleicht) nach Ihrer Anzeige die Aufzeichnungen ansehen und versuchen den Täter ausfindig zu machen.
Der bekommt dann eine Strafe!
Toll!

Alles und jeder wird überall gefilmt, jedoch wenn man wirklich Hilfe braucht sieht es dennoch keiner. Die Kameras dienen nur der Justiz

Alles und jeder wird überall gefilmt, jedoch wenn man wirklich Hilfe braucht sieht es dennoch keiner.
Die Kameras dienen nur der Justiz

Wasser auf die Mühlen der Verbrecher

Einbrecher erbeuten 200 000 Euro bei Coup

Solche Meldungen sind Wasser auf die Mühlen der Einbrecher. Diese Beutehöhe ist zwar äusserst selten, kommt jedoch hin und wieder vor. Es ist unverantwortlich gegenüber den normalen Bürger diese Geldmengen oder Schmuck in dieser Höhe im eigenen Haus zu bunkern. Solche Meldungen werden von vielen anderen Kriminellen gelesen und bringen sie auf Ideen. Auch Menschen, die eigentlich keine kriminelle Veranlagung haben, können bei einer derart hohen Summe in Versuchung kommen. Es sind Menschen welche in ärmsten Verhältnissen leben müssen, und ohne Chance auf Verbesserung ihr tristes Dasein fristen. Die Versuchung, mit einer einzigen Tat zu Wohlstand zu gelangen, ist enorm. Diese Einbrecher haben keine Ahnung, dass ihnen wahrscheinlich eine solche Summe niemals in die Hände fallen wird, aber probieren tun sie es trotzdem. Einmal nur einen solchen Bruch landen, und das Leben wird lebenswert, so die Gedanken und die Hoffnung der Verbrecher.

Der Leidtragende in diesem System ist der normale Bürger, also Sie lieber Leser. Denn Sie können es sein, der als nächstes Opfer ausgewählt werden kann von Verbrechern und Einbrechern. Achso, bei Ihnen liegen keine 200 000 Euro im Keller? Das wissen Sie, und der Einbrecher nachdem er in Ihre Wohnung eingedrungen ist.

Man darf niemals vergessen, es gibt Menschen, die einfach nichts besitzen. Einfach nichts, Null, nothing. Denen ist es völlig egal ob man einbrechen und stehlen darf. Und für 200 000 Euro riskieren diese Leute schon mal ein Jährchen oder zwei im Knast. 200 000 Euro sind in Osteuropa unvorstellbar viel Geld.

Wie sich schützen erfahren Sie auf der Polizei – Wie sich richtig schützen bei einem Spezialisten (z.B. bei mir)

200 000 Euro

200 000 Euro Beute bei einem einzigen Einbruch
Für viele Menschen ein verlockendes Motiv
Manch Einbrecher glaubt, jeder in Westen hat soviel Geld

Perverser Einbrechertrend

Seit geraumer Zeit liegt es im Trend pervers veranlagter Einbrecher in Gebäude und Wohnungen einzudringen, in welchen Verbrechen stattgefunden hatten. Es die pure Lust den Hauch des Verbrechens zu spüren, die Macht des Bösen zu inhalieren. Diese Taten sind pervers und die Täter sind abartig. Diese Einbrecher respektieren die Qualen des Opfers in keiner Weise und das ist als unverzeihlich einzuordnen.
Einmal nur auf der Matratze liegen des Vergewaltigungsopfers, einmal nur dort sich befinden wo der letzte Atemzug den Körper des Opfers verlassen hat, das ist der ultimative Kick dieser geisteskranken Einbrecher. Gerne wird auch ein „Erinnerungsstück“ mitgenommen und wie ein heiliges Artefakt behütet. Ein unglaublicher Antriebsmotor ist der doppelte Tabubruch der zu diesen Taten antreibt, denn nicht nur ist es ein schwarzes satanisches Erlebnis, die Qualen des Opfers zu erleben, denn es ist ja auch ein normale Straftat, ein Einbruch.

Soziologisch interessant ist, dass es Einbrecher gibt, welche sich mit dem Opfer identifizieren, andere mit dem Täter. Beide Rollen werden meist in Gruppen an den Schauplätzen nachgespielt.

Ein Tatort ist kein Spielplatz und kein Garten für geisteskranke Hobbyabenteurer. Als Schlossermeister empfehle ich eine besondere Absicherung dieser Orte. Respekt vor dem Opfer sollte ein Selbstverständlichkeit sein. Für die Opfer ist es extrem schmerzhaft, wenn der Ort seiner Degradierung und gewaltsamer Fügung zur Schau gestellt wird. Es durchlebt den Schmerz ein zweites Mal.

Fritzlhaus in Amstetten

Schon im Fritzlhaus in Amstetten/Niederösterreich wurden perverse Partys gefeiert. Hier wurde 24 Jahre eine Mensch gefangen gehalten

Einbruch in die Wohnung, in welche ein 17 Jähriges Mädchen drei Tage missbraucht wurde. Das machen nur geisteskranke Einbrecher

Keine Angst vor Inkasso – Oftmals Betrug

Betrüger, Einbrecher, Kriminelle und Verbrecher im Allgemeinen, mit diesen Typen bin ich berufsmässig ständig konfrontiert. Jetzt las ich in der Zeitung, dass es eine neue Art von Betrug gibt. Die Ganoven schicken gefälschte Mahnungen, beziehungsweise sie hetzen einem gleich ein Inkasso Büro auf den Hals. Dazu muss ich sagen, dieser Trick ist keineswegs neu. Ich selbst wurde von Betrügern ausgewählt und erhielt im Jahre 2009 eine Rechnung von einer mir bekannten Firma. Ich hatte allerdings keinerlei Geschäftsbeziehung mit dieser Firma. Also war mir ihre Forderung egal. Es dauerte nicht lange, da trudelte der erste Brief eines Inkassobüros ein. Oh Mann, hatte ich Angst! Ich schlotterte und konnte tagelang nicht schlafen. Einem Schlüsseldienstler, der sich zwanzig Jahre im Dunstkreis des gesamten Milieus bewegt macht ein Brief eines Inkassodienstes so richtig Angst. Brrrrr Oh Gott, Oh Gott!

Den Brief habe ich in einen Karton gelegt und vergessen. Dann ging es los! Es kamen noch sieben dieser Briefe, die ich öffnete und die mit Drohungen sowas von voll waren, dass es mich richtig amüsierte. Da stand soviel von Gericht und tausenden Euros Strafe, und was mir alles passieren kann, wenn ich nicht zahle. Und wieder hatte ich furchtbare Angst, ja ich hatte schon fast Panik. Die nächsten fünf Briefe habe ich nicht mal geöffnet aus Angst! Wer weiss was da drinnen steht? Das möchte ich gar nicht wissen. Ich ließ eine Frist nach der anderen verstreichen und wartete und wartete und wartete. Es geschah nichts.
Natürlich holte ich Rat bei meinem Rechtsanwalt. Er sagte: Schlossermeister, lassen Sie sich klagen! Sie werden sehen, der geht niemals vor Gericht. Und recht hatte mein Anwalt. Es war ein Betrüger und ich hatte niemals Schulden. Der Mann hatte tausende gefälschte Inkasso. und Rechtsanwalt Briefe geschrieben, die Angsthasen haben gezahlt und er hat sich eine goldene Nase verdient.

Haben Sie keine Angst vor Inkasso! Nicht jede Forderung ist berechtigt. Für diese Dinge gibt es Gerichte!

12 Briefe vom Injasso und Rechtsanwalt

Zwölf Briefe von Inkasso und Rechtsanwalt. Der Mann drohte und liess nicht locker – Ein Schlossermeister lässt sich niemals einschüchtern. Nix da! Mein Geld bekam er nicht

Schlüssel beim Baden gestohlen – Doktorarbeit futsch

Unwissenheit führten bei einer Studentin in Lübeck zu unwiederbringlichem Verlust. Das Mädchen stellte ihre Tasche am Ufer eines Gewässers ab und begab sich in die Fluten. Nach wenigen Minuten war die Tasche gestohlen. Diese konnte zwar in der Nähe gefunden werden, jedoch leer. Geld, Ausweis und Schlüssel fehlte. Der Täter war offensichtlich ein dreister Typ. Er begab sich auf dem schnellsten Weg zur Wohnung der Studentin. Schlüssel hatte er und Adresse war ihm ja nun bekannt. Dort stahl er einen Computer und etwas viel wertvolleres. Er entwendete eine externe Festplatte mit der soeben fertig gestellten Doktorarbeit. Ein unwiederbringlicher Verlust für die völlig verzweifelte Studentin. Mehrere Jahre Arbeit für die Katz!

Als normaler Mensch kann man sich nicht vorstellen, wie kreativ, einfallsreich und vorallem entschlossen Verbrecher sind. Spezialisten und Insider beschäftigen sich ausschliesslich mit diesen Taten und haben daher den entscheidenten Wissenvorsprung, um Sie vor Verbrechen zu schützen. Kleine und kleinste Massnahmen können einen solchen Verlust leicht verhindern. Lassen Sie sich beraten! Es ist keine Schande Rat zu holen.

Der Autor dieses Artikels hält regelmässige Workshops und Vorträge zum Thema Einbruch- und Kriminalitätsvorbeugung.

Externe Festplatte

Eine externe Festplatte mit der fertigen Doktorarbeit wurde der Studentin gestohlen. Schlüssel und Daten müssen besonders geschützt werden.