Ein betagter Mann ist in seiner Wohnung zu Sturz gekommen und konnte nicht mehr selbständig seinen Enkeln die Türe öffnen. In solch einem Fall kommt es oftmals auf wenige Minuten an, die zwischen Leben und Tod entscheiden. Die beiden Enkel wussten sich nicht zu helfen und haben die Polizei und die Feuerwehr alarmiert, welche Gott sei Dank rechtzeitig vor Ort war um deren Großvater zu retten.
Für diese Fälle hat der Schlossermeister den „Polizei Schlüsseldienst“ auf den Markt gebracht. Es geht um Tricks und Kniffe, wie man in kürzester Zeit mit wenig Werkzeug eine Tür oder ein Schloss öffnen kann. Den beiden Enkel wäre gut geraten diese kleine Fibel zu lesen. Sie könnten das nächste Mal selbst die Tür öffnen und den Opa retten, auch um wichtige Zeit zu sparen.
Sinnloser Terrorschutz
Was macht man in der Adventzeit? Richtig, man geht auf einen Adventmarkt und geniesst die Stimmung, trifft Freunde und gönnt sich eine Leckerei. Allerdings kann man das nur genießen, wenn alles sicher ist und kein Damoklesschwert über den Weihnachtsmarkt hängt. So bemerkte ich, schon alleine wegen meines Berufs, beim Eingang ins Adventdorf, dass der Schutz vor einfahrenden Autos nicht besonders hoch ist.
In der Mitte der Einfahrt liegt zwar ein tonnenschwerer Betonpoller, welche einen Terroristen abhalten soll, aber so wie der Poller platziert ist, nützt er so gut wie gar nichts. Jeder Terrorist kann mit seinem Auto am Betonklotz vorbei fahren und ein Blutbad anrichten. Der Zaun und der Pfeiler sind absolut kein Hindernis für einen Zwei Tonnen SUV.
Etwas mehr Schutz für die Adventgäste hätten sich die Verantwortlichen schon einfallen lassen können. Das geht gar nicht. Ich war nur ganz wenige Minuten dort, ein etwas mulmiges Gefühl hat mich vertrieben.
5 Sterne für Polizei Schlüsseldienst
In Deutschland verkauft sich meine kleine Fibel „POLIZEI SCHLÜSSELDIENST“ wie warme Semmeln. Offensichtlich schliesst es eine Marktlücke. Viele Polizeibeamte freuen sich, dass sie auf mein Fachwissen zurückgreifen können und erstehen dieses Buch. Es ist preiswert und voll mit guten Tricks und Tipps für die Praxis, für die reine Praxis. Viele Polizisten haben auch nicht immer Zeit sich in Schulungen oder Kurse zu setzen, um das nötige Wissen zum Schlossknacken zu erlernen.
Nun hat sich der erste Leser aufgerafft und eine Bewertung abgegeben – Fünf Sterne!
Vielen Dank an den Leser!
Der Sinn des Einbruchschutzes
Das Telefon läutet. Ich hebe ab und am anderen Ende meldet sich ein Mann, welcher fragt, ob ich mich an ihn erinnern kann.
„Selbstverständlich! Ich hab Ihr Haus einbruchsicher gemacht.“
„Ja, das war vor exakt vor drei Jahren und nun wollte ich Ihnen Rückmeldung geben, die sie vielleicht nicht so gerne hören.“
„Achso? Was ist passiert?“
„Sie erklärten mir damals, dass unser Haus in einer gefährdeten Gegend steht, und dass es öfter schon zu Einbrüchen in der Umgebung gekommen ist. Einmal sogar fand ein Raubüberfall im in den eigenen vier Wänden statt. Auf Ihren Rat hin haben wir eine Menge Geld investiert, und haben den Einbruchschutz hochgerüstet!“
„Und was soll ich nun nicht gerne hören?“
„Na, die ganzen Ausgaben, alles für nichts. In all den Jahren hat nun niemand bei uns eingebrochen, nicht mal versucht hat es einer. Das hätten wir uns sparen können! Das war gänzlich für die Katz! Wenn wir gewusst hätten, dass kein Einbrecher kommt, dann hätten wir niemals so viel Geld ausgegeben! Ich bin enttäuscht“
„Lieber Herr, meinen Sie nicht, dass der von mir empfohlene Einbruchschutz und gesetzten Massnahmen der Grund ist, dass kein Einbrecher Ihnen einen Besuch abgestattet hat? Ja, nicht einmal versucht, weil er weiss, dass es sinnlos ist.“
Lautes Schweigen in der Leitung…..
Taube Dorothea in der NÖN
Die Niederösterreichischen Nachrichten NÖN berichten über das kleine Wunder mit unserer gefundenen Brieftaube Dorothea. Wie berichtet wurde die Brieftaube verletzt, praktisch kurz vorm Tod, gefunden und nach der Heiligen Dorothea (der Kirche in Poysbrunn) benannt. Nur mit Hilfe eines Kreuzes – Heilkreuz – gelang eine Heilung. Dies ist einer der schönsten und bestgeschriebenen Artikel der letzten 1000 Jahre.
Lieber Leser, es zahlt sich aus den Bericht zu lesen und zu geniessen!
Vielen Dank an das tolle Team von der NÖN vom Schlossermeister und von (fast) genesenen Taube Dorothea!
Die Taube Dorothea und das Heilkreuz
Das Mystisches Heilkreuz
Anfang September saß eine Taube total zusammengesunken auf einem Platz nahe unseres Hauses. Sie konnte nicht fliegen und auch nicht mehr hüpfen, zu erschöpft. Sofort bargen wir das Tier und nahmen es mit nach Hause. Dort gaben wir ihr Wasser und einige Haferflocken als Notnahrung. Nach einigen Stunden in Sicherheit begann das Tier zu trinken und einige Flocken zu sich zu nehmen. Wir nutzten die Gunst der Stunde und untersuchten sie oberflächlich. Es handelte sich um eine Brieftaube mit Ring. Sofort war eine Verletzung am Flügel ersichtlich. Hoffentlich nicht gebrochen, hoffentlich nur abgeschunden nach einem Zusammenstoss. Just im Moment der Begutachtung ihrer Verletzung läuteten im Radio die Glocken der Pfarrkirche Poysbrunn, welche der Heiligen Dorothea gewidmet ist. Somit war auch ein Name für unseren Neuzugang gefunden.
Machtlose Medizin
Einige Erkundigungen bei Tierärzten verliefen sinnlos: „Einschläfern“, sonst wurde uns nichts geraten. Das wollten wir aber nicht und bemühten uns mit voller Hingabe dem Tier das Leben zu retten. Es ging zwar langsam bergauf, dennoch viel zu langsam. Tagelang passierte nichts, ausser dass Dorothea aphatisch sass, guckte und einige Körner aufpickte. „Was tun?“ war unsere Frage, „Was können wir tun?“
Nichts ausser beten und hoffen!
Beten hilft
Vielleicht ist Beten eine Möglichkeit den Heilungsprozess in die Wege zu leiten?
Auf gut Deutsch: Wenn nichts mehr hilft, dann hilft nur mehr beten!
Um die Gebete zu verstärken begab ich mich in meine kleine Werkstatt und begann ein Holzkreuz zu schnitzen. Mit viel Mühe, handwerklichem Können und Geduld erschuf ich ein wunderschönes „Heilkreuz“ mit ausgesägtem Christus. Dieses „Heilkruzifix“ stellten wir in der Nähe unseres Patienten Dorothea ab, damit es seine ungeheuerliche Heilkraft entfalten konnte.
Das Kreuz und der Glaube wirkt
Bereits nach einigen Tagen geschah eine kleines Wunder und der katastrophale Zustand von Dorothea besserte sich rapide und die Erholung und Genesung setzte ein. Wir freuten uns wie ein Hund aufs Herrli! Schon nach einer Woche frass die Taube wie ein Scheunendrescher und flatterte in ihrem Raum herum. Zu unserer Verwunderung wusste Dorothea offensichtlich, was ihr die Heilung gebracht hatte, denn sie setzte sich bei ihren kurzen Flügen demonstrativ auf das mystische Heilkreuz. Somit steht es ausser Zweifel – Das Kreuz, welches ich zu Ehren der Heiligen Dorothea geschnitzt hatte, rettete der Brieftaube Ihr kostbares Leben und schenkte Ihr die Gesundheit!
Wir glauben, dass dieses handgeschnitzte Kreuz Dorothea das Leben gerettet hat!
Falls jemand Unterstützung mit diesem Heilkreuz „Hl. Dorothea“ bei seinen Gebeten benötigt, dann darf er sich gerne melden.
Paradies der Einbrecher in der Online-Krone
Der Bericht über meine durchgeführte Studie bezüglich des sozialen Einbruchschutz ist auch in der Onlineversion der Kronenzeitung erschienen. Der Bericht ist etwas länger und ausführlicher als der gedruckte, ist ja auch mehr Platz verfügbar als im Print.
Studie zum „sozialen“ Einbruchschutz in der Kronenzeitung
Im Sommer führte ich eine Studie zum „sozialen“ Einbruchschutz im Wiener Umfeld durch. Weiter unten auf dieser Seite können Sie diese Studie nachlesen.
Nun hat die Kronen Zeitung einen Artikel zu diesem Experiment veröffentlicht.
Vielen Dank an die tollen Leute bei der Krone!
Experiment zur Feststellung der Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft
Diesen Sommer habe ich ein wichtiges Experiment gestartet. Man sagt immer wie wichtig ein aufmerksamer Nachbar ist, wenn es um Einbrecher geht. Diesem Thema bin ich nachgegangen.
Als Experte für Einbruch kann ich nach diesem Experiment behaupten: Einbruchschutz ist kein technisches Problem, sondern ein soziales.
7000 Handzettel verteilt
Seit Anfang August wurden von mir und einer Assistentin 7000 Flugblätter mit aggressiver Werbung im nördlichen Speckgürtel Wiens verteilt. Beworben wurde das „Handbuch zum Schlossknacken“ in auffälliger Farbe. Vorrangiges Ziel war nicht der Absatz dieses Buches zu fördern, sondern die Reaktion der Bevölkerung auf Einbruchsgefahr zu testen. Sowohl die Verteilung selbst als auch das Ergebnis war schockierend. Die Handzettel wurden in sämtlichen sozialen Schichten verteilt, vom Sozialbau über Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, Einfamilienhäuser und Villen.
Keinerlei Aufmerksamkeit
In nahezu keinem Fall wurde der Verteiler angesprochen, geschweige denn beanstandet. Man kann sich völlig frei zwischen Häusern oder Wohnungstüren bewegen ohne verdächtig zu erscheinen, seriöse Kleidung und höflich-freundliches Auftreten erleichtern das Verteilen und räumen sämtliche Vorurteile gegen Hausfremde und jegliches Misstrauen augenblicklich aus dem Weg . Man wird von niemanden beachtet oder befragt. Im Falle eines flüchtigen Blickes genügt ein freundliches „Grüß Gott“, welches sofort ebenfalls freundlich erwidert wird.
Einbruchschutz für nichts
Viele Immobilien sind mit mechanischen Einbruchschutz, Kameras und elektronischer Technik zwar gerüstet, was allerdings so gut wie sinnlos erscheint, wenn ein Einbrecher über ausreichend Zeit verfügt und ungesehen arbeiten kann.
Einsamkeit öffnet Einbrecher die Türen
Totale soziale Isolation, extreme Vereinzelung und bedrohliche Einsamkeit haben einen Zustand der Einladung für Kriminelle geschaffen. Niemand schaut auf den anderen – keiner kümmert sich um den Nachbarn, nichtmal im Entferntesten herrscht Interesse am Wohnumfeld.
Somit ist es nicht verwunderlich, dass diese Gegend sich in halb Europa als „Paradies der Einbrecher“ herumspricht und Einbrüche oder gar Home Invasionen fast an der Tagesordnung liegen
.
Zwei hervorstechende Beispiele:
1. Eine Dame meinte, als sie mich beim Ablegen des Flugzettels sah: „Da ist niemand zu Hause, kommens doch zu mir rein und plaudern wir ein wenig!“
2. Meine gut gekleidete und attraktive Assistentin sprach eine Dame mit „Bonjour“ an. Sie wurde ebenfalls sofort und ohne geringsten Misstrauen auf Kaffee und Kuchen eingeladen.
Mini Bübl in der NÖN
Meine kleine Fibel zum Thema Schlossöffnen wurde in der Zeitung NÖN der Leserschaft aus Österreich, vorwiegend Niederösterreich vorgestellt. Ein seht guter Bericht mit etwas Hintergrundinformation.
Danke an Robert Gafgo und das tolle Team der NÖN!









