Würdigung vom Bundespräsidenten

Ein Brief vom Bundespräsidenten Alexander van der Bellen, in welchem das Staatsoberhaupt die Kunst des Schlossermeisters Michael Bübl würdigt, den bekommt man nicht alle Tage. Der Herr Bundespräsident schreibt, dass meine Holzfiguren sehr bewegend sind und, dass sie nicht nur an das Leid der NS Opfer erinnern, sondern auch ein starkes Zeichen für Zivilcourage und Menschlichkeit setzen. Jeden Tag bekommt man nicht Post vom Obersten der Oberen.

Ein grosses Danke an unseren Bundespräsidenten!

Eine Würdigung vom Bundespräsidenten Alexander van der Bellen für die Kunst von Michael Bübl

Eine Würdigung vom Bundespräsidenten Alexander van der Bellen für die Kunst von Michael Bübl

Der Mini Bübl

Der Mini Bübl ist jetzt kein Ableger von mir, sondern ein neuartiges Buch. Buch ist vielleicht übertrieben, es ist mehr eine kleine Fibel. Die hat es aber in sich! Auf nur 99 Seiten mit unzähligen Bildern ausgestattet kann man mit diesem Handbuch im Handumdrehen Schlossknacken lernen. Es werden die meisten Schlüssel- und Schlossprobleme und Fälle gezeigt, welche im Alltag passieren können. Der Vorteil dieses schlauen Buches ist das Format. Es ist 10×15 cm klein und passt in jede Hosentasche. Das Werk kann daher überall mitgenommen werden und setzt damit einen neuen Massstab im Bereich Literatur für Schlosstechnik. Der Name Mini Bübl wurde gewählt, da Schlüsseldienst und Öffnungstechnik untrennbar mit meinem Namen verbunden ist.

Der Preis ist ebenfalls sensationell: Sie bekommen den Mini Bübl unter 10 Euro!

Der Mini Bübl setzt neue Massstäbe im Bereich Literatur für Öffnungstechnik

Der Mini Bübl setzt neue Massstäbe im Bereich Literatur für Öffnungstechnik

Kundenbewertung Nummer 197

Mein Long-Bestseller Geheimwissen Schlüsseldienst hat die 197. Rezension erhalten! Nach vielen, vielen Jahren ist dieses Buch noch immer Nummer 1 und nicht mehr wegzudenken im Bereich Sicherheit und Schlüsseldienst. Eine Unzahl an Lesern hat sich durch dieses Werk weiterbilden können.

Danke an alle Leser und Rezensenten!

Geheimwissen Schlüsseldienst  - Eine Anleitung zum Schlossöffnen

197 Rezensionen für Geheimwissen Schlüsseldienst – Eine Anleitung zum Schlossöffnen

Holzfiguren gegen das Vergessen

Dass die Nazis unvorstellbare Verbrechen begangen hatten, sollte man nie vergessen. Jeder Mensch ist aufgerufen diese grauenvolle Zeit im Bewusstsein zu halten, im eigenen und in dem der anderen. Mein Beitrag und mein Weg gegen das Vergessen zu arbeiten ist kleine Figuren zu schnitzen, welche das unsägliche Leid der Opfer dieser Diktatur darstellen. Jeder, der eine meiner Figuren gesehen hat, der weiss, was die Nationalsozialisten den Menschen angetan hatten.
Es freut mich, dass die Niederösterreichische Nachrichten – die NÖN – einen schönen Beitrag über meine schaffen gebracht haben.

NÖN, Figuren, Artikel, Nazi

Die NÖN bringt einen ganzseitigen Bericht über meine Elends-Holzfiguren

Einbrecher hatte andere Motive

Nicht jedem Einbrecher geht es ums Geld, obwohl dies die stärkste Motivation darstellt. Aber eben nicht immer. Manche Mitternachtsschlosser haben gänzlich andere Bewegründe wie einer in einer kleinen Stadt in Deutschland. Zugegeben, selbst ich habe ich noch niemals zuvor von sowas gehört, aber man lernt bekanntlich nie aus. Der Mann hat sich durch einen früheren Einbruch einen Schlüssel für ein Zeughaus der Feuerwehr besorgt und stieg dann bei einer aus seiner Sicht guten Gelegenheit ein. Kaum in den Räumlichkeiten der Feuerwehr angekommen, entkleidete er sich und zog eine Feuerwehruniform an. Natürlich merkten die Kameraden den Einbruch und riefen die Polizei. Als Beweggrund gab der Mann seinen Fetisch zu: Er will-muss eine Feuerwehruniform auf seiner nackten Haut spüren! Die Beamten überredeten den seltsam veranlagten Mann sich wieder seine eigene Kleidung anzuziehen und nahmen ihn mit.

Feuerwehr Einbrecher

Einbrecher steig bei Feuerwehr ein wegen „Nähe“ zu Uniformen

Einbruch als Abenteuer endete tödlich

Nicht bei jedem Einbruch geht es um Geld. Es gibt auch andere Gründe irgendwo unbefugt eindringen zu wollen.
Eine grosse Motivation ist die Abenteuerlust. Vorwiegend ist diese bei Jugendlichen zu finden. Sie brechen ein,
um etwas zu erleben, dort zu sein, wo man nicht sein darf. Insbesondere wird gerne an „Lost Places“ das faszinierende Gefühl genossen an einem verlassenen Ort zu sein. Ist es dann noch verboten, dann steigert es nochmals die Lust.
Da diese Orte manchmal gefährlich sind, sie sind nicht umsonst abgesperrt, passieren dort zum grossen Leidwesen aller Beteiligten auch Unfälle. Kleine Malheure, wie zum Beispiel auf einen Nagel steigen, aber leider auch echte Dramen. Zuletzt passiert in einer ehemaligen Zementfabrik in Kaltenleutgeben, einem kleinen Ort bei Wien. Einige Jugendliche sind in das leerstehende Gebäude eingestiegen, auf der Suche nach einem Nervenkitzel. Im 5. Stock passierte dann das Unglück. Ein Mädchen, 15 Jahre, fiel durch ein Loch im Boden, stürzte ab und verstarb.

Die neue Rache des Montezumas

Es waren schlechte Zeiten damals. Arbeiten war damals kein Spass. Man arbeitete 6 Tage und bis zu 60 Stunden pro Woche. Auch meine Tante schuftete entsetzlich für Palmers, um über die Runden zu kommen. Sie gab alles und noch mehr für die Firma Wäschefirma. Der Lohn war kärglich, jedoch gab es einen kleinen Lichtblick. Den 13ten Gehalt! Meine Tante und viele andere Frauen und Mädchen, welche sich den Rücken krumm und die Augen schlecht arbeitete freute sich auf die gesetzlich verankerte Zuwendung. Sie benötigte in diesen miserablen Jahren jeden Groschen und jeden Schilling, um zu überleben. Damals gab es noch so gut wie keine Sozialleistungen. Sie freute sich wie verrückt auf das bitte Notwendige Geld. Dann plötzlich traf es sie wie Hammer, mitten ins Herz. Einen Tag bevor sie Anspruch auf das 13. Gehalt hatte, wurde sie von der Firma Palmers entlassen, und musste schauen wie sie weiterkommt. Kein Groschen wurde ausbezahlt. Das ist übelster Kapitalismus, den es zum Glück nicht mehr gibt. Traurig, nach all der Plackeri einen fleissigen Menschen dermassen in den Wind zu schiessen, wegen ein Schilling mehr an Gewinn. Das tut man nicht!
Aber, wie sagt man so schön: Gottes Mühlen malen langsam, aber sie malen. So liest man mit einiger Genugtuung von den Problemen der Unterhosenfirma, welche meine liebe Tante ausgebeutet hat.

Entführung und Nötigung

In Mainz (Rheinland-Pfalz), dort wo normalerweise Mainz bleibt Mainz bleibt, dort haben sich die auch die Dinge geändert. Ob es sich beim Fasching geändert hat, das weiss ich nicht, aber jedenfalls bei den Handwerkern und da speziell beim Schlüsseldienst. Eine Frau hat sich ausgesperrt und hat einen Schlüsseldienst zwecks Hilfe gerufen. Dieser veranschlagte 200 Euro Kosten, jedoch wurden diese durch Zerstörung des Schlosses nicht eingehalten und kurzerhand auf 800 erhöht. Die Frau wollte natürlich den hohen Betrag nicht zahlen. Jetzt kommt etwas unvorstellbares: Die Mitarbeiter des Schlüsseldienstes zerrten die Frau ins Auto – das nennt man Entführung – und wollten sie zur Geldabhabe zwingen – das nennt man Nötigung – Ausserdem drohten sie ihr mit Gewalt!

Vor Gericht wurde ein Täter zu 2 Jahren Haft verurteilt, gegen den anderen wird weiter verhandelt.

Man kann dankbar sein, dass diese Vorgänge absolute Einzelfälle sind, denn im allgemeinen arbeiten Schlüsseldienst korrekt!

Bühnenliebling Otto Schenk

Als Schlüsseldienst kommt man zu vielen Menschen, auch zu Promis. Denn vor Schlüsselverlust oder ähnlichem Gebrechen ist niemand gefeit.
So kann ich hier von einer lieben Anekdote erzählen, die ich einst mit dem Schauspieler und Bühnenliebling Otto Schenk erleben durfte. Diese Geschichte ist mir zum bedauernswerten Tod des Volksschauspielers wieder eingefallen.

Kein Unterschied
Otto Schenk war privat wie auf der Bühne – immer lustig, unterhaltsam und zu Scherzen aufgelegt. Nicht gespielt, er war authentisch.

Vor vielen Jahren hat mich Otto Schenk bzw. seine Frau öfters in meiner Funktion als Schlüsseldienst angerufen, weil Herr Schenk hin und wieder auf seinen Spaziergängen durch den ersten Bezirk seine Schlüssel verloren hat. Sie beauftragten mich, ein oder mehr Schlösser zu tauschen aus reiner Vorsicht. Man weiss ja nie, ob den Schlüsselbund jemand gefunden hat und ihm nachgegangen ist.

So öffnete mir seine Frau die Wohnung, erklärte mir ihr Anliegen und deutete mir grinsend, dass sich ihr Mann im Nebenzimmer versteckt und sich in Grund und Boden geniert. Er ist dann nach einer Weile aus dem Zimmer gekommen und hat mir gesagt, dass er der Zwillingsbruder von Otto Schenk ist und er sei der klügere…

Wir haben dann meist alle sehr gelacht – bis zum nächsten Mal.

Taylor Swift und mein Geld

Jetzt ist es passiert! Das Konzert des Jahres, vielleicht des Jahrzehnts ist abgesagt worden. Das ist gut so, denn man weiss ja nicht, ob es zu einem Anschlag gekommen wäre. Man wählte die sichere Seite. Ungefähr 60 000 Menschen standen völlig enttäuscht und frustriert vor dem Wiener Stadion und mussten nach Hause fahren. Obwohl sie bereits vorher, mitunter Monate vorher ihre Tickets gekauft und bezahlt haben. Nicht nur das, sie mussten sich auch registrieren, sämtliche persönliche Daten angeben. Und wozu? Für nichts! Die Terrorverdächtigen konnten trotz all dieser Vorkehrungen einen Anschlag planen und ihn beinahe ausführen.

Was passiert mit dem Geld
Ab nun beginnt das grosse Zittern um die im Voraus bezahlten Karten. Natürlich gibt es eine Versicherung, aber wir wissen alle wie das so ist mit Versicherungen. Das kann dauern und in Anbetracht der Höhe dieses Schadens lange, sehr lange. Die juristischen Hürden sind noch gar nicht dabei. Ist eine vereitelter Terroranschlag überhaupt versichert? Und so weiter und so fort…. Im schlimmsten Fall hat man als Fan 300 oder mehr Euro bezahlt für nichts.

Abendkassa war besser
Man kann es sehen, wie man will, auch als mit dem Risiko als veraltet zu gelten, aber ich persönlich fand das damalige Model besser. Früher als ich öfters zu solchen Veranstaltungen gegangen bin, entschied ich mich oft spontan und nicht ein Jahr vorher. Ich pilgerte also zum Veranstaltungsort, egal ob Stadion oder Stadthalle und kaufte mir an der Kassa eine Karte. Das war`s! War es voll, dann hatte ich Pech (Ich hatte diesbezüglich nie Pech). Fand kein Konzert statt aus irgendwelchen Gründen, so fuhr ich wieder nach Hause – Mit meinem Geld!
So einfach war das Leben früher!

Absagen sind immer ein Risiko für den Besucher

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