Auch ein Schlossermeister vergisst mal seinen Schlüssel

Rasch verliess ich das Haus. In einer Hand den Autoschlüssel in der anderen irgendwas. Etwas Eile lag in der Luft, da der Supermarkt bald zusperrte und ich noch Lebensmittel kaufen musste. Im Laden nahm ich was ich so benötigte und als letztes stellte ich noch einen Behälter mit Vogelfutter (Meisenknödel) in den Waagen. Das ist extrem wichtig, denn die Vögel haben bereits im September Hunger.

Dieser kleine Einkauf sollte mir noch das Leben retten, als jetzt im übertragenden Sinn. In Wirklichkeit rettet das Vogelfutter das Leben der Vögel, und das ist mir wichtig. Mit dem Einkauf und einem Plastikkübel voll mit Meisenknödel fuhr ich wieder zurück und als ich die Tür aufsperren wollte, bemerkte ich, dass der Schlüssel nicht mitgekommen war. Er lag sicher auf dem Kasterl hinter der Tür.

Also was tun?

  • Blick in den Kofferraum: Kein Werkzeug mit, absolut nichts!
  • Nachbarn fragen: Sinnlos, kein Mensch zu Hause!
  • Werkzeug kaufen: Zu spät, alle Geschäfte zu!
  • Freunde anrufen: Kein Handy mit!

  • Typische Schlüsseldienst Situation

    Also eine typische Schlüsseldienst-Situation, so wie ich sie tausende Male von meinen Kunden her kenne.
    Meine einzige Rettung war, dass ich mir selbst dem Auftrag gab, mir die eigene Tür aufzumachen. Natürlich persönlich, ohne Telefon ging es nicht anders.
    Ich sagte: „Schlossermeister, hätten Sie bitte Zeit und könnten Sie mir meine Türe öffnen?“
    „Ja“, antwortete ich, „ich helfe Ihnen sofort!“
    Ich musste etwas ich lachen über mich selbst, aber was soll´s. Humor gehört dazu.
    Ich blickte mich im Auto um, ob man irgendwas brauchbares finden könnte, mit dem sich die Tür öffnen lässt. Da sah ich den Plastikkübel mit den Meisenknödel. Rasch nahm ich den Deckel ab und mit einer Schere (Eine Schere habe ich IMMER im Handschuhfach) schnitt ich ein rechteckiges Stück aus dem Plastikdeckel. Mit dieser Karte war es ein leichtes Unterfangen die zugezogene Tür aufzuschnappen.

    Dann bezahlte ich mir die Rechnung, also ich übergab mir selbst 100 Euro und beschloss, um das Geld Vogelfutter zu kaufen. Denn die gefiederten Freunde waren massgeblich an meiner Rettung beteiligt.
    Denn ohne Vögel hätte ich kein Futter gekauft, und ohne Futter kein Plastik, und ohne Plastik keine Öffnungskarte, ohne Öffnungskarte kein Öffnen der Türe, und ohne offene Türe wäre ich niemals wieder nach Hause gekommen.

    Also Leute, füttert die Vögel, sie brauchen euch!

    p.s. Wer Interesse an diesen Thema hat, dem sei das Buch
    Abzocke – Nein Danke! Schlüsseldienst Tipps: Profi Tricks: So verhindern Sie die Schlüsseldienst-Abzocke!

    Im Notfall kann man mit fast allem die Tür öffnen

    Im Notfall kann man mit fast allem die Tür öffnen

    wiener-schluesseldienst.at

    Vor nicht ganz einem Jahr lies ich mir die Domain wiener-schluesseldienst.com registrieren. Nun habe ich einen weiteren grossen Schritt erreicht. Die Internetadresse wiener-schluesseldienst.at liegt seit einigen Tagen ebenfalls in meinen Händen. Dies ist eine grosse Leistung, denn das sind äusserst begehrte Adressen, wie sich jedermann vorstellen kann. Es ist jedoch so, dass dem Tüchtigen die Welt gehört. Da ich als Schlossermeister in dieser Branche überduchschnittlich geleistet habe, stehen mir diese begehrten Domains zu!
    Man denke an die schrecklichen Aufträge als Todesschlosser oder die vielen von mir lancierten Innovationen in diesem Job und die sensationellen Schlossöffnungen, die mir den Namen Wunderschlosser eingebracht haben. Da ich einen grossen Teil dieser Leistungen in Wien erbracht hatte, wurde ich zu dem Wiener-Schlüsseldienst. Kein normaler Schlüsseldienst in Wien, sondern fast schon eine Institution.

    Jedenfalls freue ich mich über diesen grossen Erfolg im Marketing. Natürlich war ich nicht untätig und habe bereits eine profesionelle Homepage programmiert, die seit einigen Tagen auch erreichbar ist:

    www.wiener-schluesseldienst.at
    www.wiener-schluesseldienst.com

    Der bekannteste Schlossermeister und Schlüsseldienst in Wien, in Österreich und weit darüber hinaus ist Eigentümer der besten Schlüsseldienst Domain

    Michael Bübl, der bekannteste Schlossermeister und Schlüsseldienst in Wien, in Österreich und weit darüber hinaus ist Eigentümer der besten Schlüsseldienst Domain

    Buch über die schlechten Menschen

    Wer viel mit Leuten zu tun hat, der weiss wie sie sind. Allein als Schlossermeister im Notdienst habe ich genug Erfahrung über die Menschen gesammelt, um eine Bibliothek zu füllen. Dazu gesellt sich die Zeit als Schaffender oder die Konfrontationen mit Sportlern in meiner Leidenschaft des Bergsteigens. Natürlich hat sich auch ausserhalb jeglichen Hobbys und Berufs eine beachtliche Lebenserfahrung angesammelt, die nicht für die Menschheit spricht.

    Aber nicht nur das, man braucht sich ja nur ein wenig umzusehen, rasch erkennt man wie die Menschen zueinander, zur Natur und zu den Tieren sind.

    So kam ich zur weisen Erkenntnis: Der Mensch in sich ist böse!

    Es wundert mich keineswegs, dass Zerstörung, Elend und Not die Erde beherrschen, denn genau das ist es, was die Menschen wollen. Sie sehnen sich nach Hungersnöten, Krieg und Qual. Das Gute daran ist, diese Sehnsucht wird erfüllt werden.

    Davon handelt dieses Buch. Heute beginne ich!

    Ich brauche nicht viel zum Arbeiten, alles was ich benötige habe ich bereits. Es ist in meinem Kopf und wartet auf Befreiung.

    Spartanische Ausrüstung zum Schreiben. Was braucht ein Schriftsteller mehr? Die Welt ist in seinem Kopf

    Spartanische Ausrüstung zum Schreiben. Was braucht ein Schriftsteller mehr? Die Welt ist in seinem Kopf. Hier wird das neue Werk entstehen.

    Das alte Vorhangschloss – Chemische Entrostung

    Ich fand es im tiefen Wald unter einem Farn und fast vollständig von Moos überwachsen. Erst gar nicht richtig wahrgenommen, aber als ich mit einem Zweig das Moos ein wenig auf die Seite schob erblickte ich ein altes Vorhangschloss der österreichischen Schlossfabrik GEGE aus den Fünfziger Jahren. Als Schlossermeister und Schloss-Enthusiast barg ich das völlig verrostete Relikt aus vergangen Tagen, so was kann man nicht liegen lassen! Was wäre ich für ein schlechter Meister. Der erste Versuch mit einer Drahtbürste den Rost zu entfernen scheiterte kläglich, viel zu tief. Nebenbei hätte eine oberflächliche Entrostung nicht viel Nutzen, da ja auch der Schliessmechanismus und die Zuhaltungen nicht mehr beweglich waren. Der Stahlbügel liess sich jedenfalls keinen Millimeter bewegen.

    Zitronensäure muss her
    Ich erinnerte mich an den Tipp meines Freundes „Der Pfarrer“. Der Chemiker erzählte mir mal in einem unserer nächtlichen Gesprächen, dass einfache Zitronensäure ein wirkungsvolles Rostlösungsmittel sei. Nun war es an der Zeit dies auszutesten. In eine alte abgeschnittene PET-Flasche füllte ich Wasser und gab einige Löffel der Zitronensäure-Kristalle dazu. Kurz umrühren, dann legte ich das Hangschloss in die Säure. Sofort stiegen einige Bläschen auf. Da ich von Natur aus ein fauler Mensch bin, sah ich dies als ideale Lösung an, denn nun arbeitete die Säure für mich und ich hatte frei!

    Top Qualität
    Einen Tag später nahm ich das Schloss aus der Säure, die mittlerweile braun und trüb geworden ist und reinigte es unter einem Wasserstrahl. Nahezu der ganze Rost verschwand unterm Wasser, sogar die ursprüngliche Farbe des Schlosses war eindeutig erkennbar – rot. Leider blätterte der Lack sofort ab. Gewaltige Klumpen an Schmutz liessen sich aus dem Schlüsselloch spülen. Ein kurzer Test bewies, auch der Bügel bewegte sich wieder. Ja noch mehr, denn sogar die Gravur auf der Rückseite liess sich ohne Probleme wieder lesen: PANZERSCHLOSS – 5 ZUHALTUNGEN. Und das nach 60 – 70 Jahren im Freien!
    Ein wahres Zaubermittel diese Zitronensäure, dachte ich. Ein wenig musste ich noch mit der Drahtbürste nachhelfen, aber der Erfolg kann sich sehen lassen. Das Schloss ist fest vernietet und lässt sich nicht ohne Zerstörung zerlegen. Da ich aber unbedingt einen sperrenden Schlüssel haben möchte, werde ich diesen mit der Impressionstechnik anfertigen. So wurde aus dem total verrosteten Hangschloss wurde ein echtes Schmuckstück, welches einen festen Platz in meiner Sammlung bekommt.
    Leider ist das seltene Ding bereits an einigen Stellen durchgerostet, aber die tut der Schönheit keinen Abbruch.

    Tipp: Handschuhe und Schutzbrille sind nicht von Nachteil bei der Arbeit mit Zitronensäure

    Völlig verrostet - so fand ich es

    Völlig verrostet – so fand ich es

    Nach 24 Stunden im Säurebad

    Nach 24 Stunden im Säurebad

    Nach dem Entnehmen aus der Säure ist fast der ganze Rost weg und die  original Farbe ist sichtbar

    Nach dem Entnehmen aus der Säure ist fast der ganze Rost weg und die original Farbe ist sichtbar

    So schön ist das alte Schloss geworden

    So schön ist das alte Schloss geworden

    Leider ist es an manchen Stellen durchgerostet

    Leider ist es an manchen Stellen durchgerostet

    Schrift und Markenzeichen ist deutlich lesbar, und das nach 60  - 70 Jahren

    Schrift und Markenzeichen ist deutlich lesbar, und das nach 60 – 70 Jahren

    Einfache Lösung einer Schlosserarbeit

    In der heutigen Zeit ist es schon fast eine Seltenheit einen Auftrag als Schlosser zu bekommen ohne dabei an eine elektronische Lösung zu denken. Immer öfter wird ein Sicherheitsschloss verlangt, welches per Smartphone und Internet zu bedienen ist. Türzylinder und Schlüssel mit Chip sind mittlerweile die Regel als Ausnahme. Die Elektronik hat auch in diesem Handwerk Einzug gefunden und ist nicht mehr wegzudenken. Im Alltag eines Schlossermeisters spielt der PC einen grössere Rolle als die Drehbank, oder das Schweissgerät, wie es noch vor wenigen Jahren war. Das bringt natürlich mehr Sicherheit, aber es treibt auch den Preis der Arbeit immer weiter hinauf.
    Umso erfreulicher ist es, wenn ein Schlosser wieder einmal einen „normalen“ Auftrag bekommt. Der Auftraggeber war interessiert an einer simplen und einfachen, und vorallem preisgünstigen Lösung für ein winziges Problem. Ein Gittertor sollte ohne grossen Aufwand absperrrbar gemacht werden.

      Die Problemstellung:

    • Einfach in der Bedienung
    • Ohne elektronischen Schnick Schnack
    • Funktion muss Jahrzehntelang ohne Wartung gewährleistet sein
    • Innen und aussen Sperrbar.
    • Billig

    Es handelt sich um ein Doppelflügeliges Einfahrtstor mit einem anhebbaren Verschlusshebel.

    Die Lösung war vorerst gar nicht so einfach, wie angenommen. Der Schlossermeister musste doch ein wenig nachdenken, um diese Aufgabenstellungen auf allen Ebenen zu bewältigen. Man könnte dies „lehrbuchmässig“ lösen, aber der Kunde wollte weder hochwertige Schlösser noch eine komplizierte Lösung. Er wollte auch kein Montageteam stundenlang vor seinem Grundstück bei der Arbeit zusehen, vom Bezahlen mal abgesehen.
    Der Meister bohrte durch Hebel und Arretierung ein 10 Millimeter Loch. Durch dieses wird ein Stahlzapfen geführt, der auf beiden Seiten eine Bohrung aufweist. Durch diese Bohrungen werden innen und aussen ein Vorhangschloss gelegt.
    Der geringe Preis machte den Auftrageber doppelt glücklich, neben der genialen Lösung.

    Manchmal liegt in der Einfachheit die Genialität

    Manchmal liegt in der Einfachheit die Genialität

    Kunsthandwerk – Rundes Holztor

    Als Schlossermeister habe ich in meinen vielen Jahren Praxis schon einige Türen und Tore gesehen. Werden so an die 100 000 gewesen sein. Also eine ganze Menge. Aus Holz, aus Metall, aus Glas, aus Kunststoff, oder sonst einem Material. Es waren grosse und kleine, winzige und riesige, dünne und dicke Türe, aber alle hatten eines gemeinsam. Sie waren alle gerade. Dieser Tage jedoch hatte ich zu meinem Erstaunen das erste Mal Kontakt mit einer gebogenen Tür. In einer 1000 Jahre alten Kirche erfuhr ich erstmals, dass es auch runde Holztüren gibt. Wahrscheinlich war dies die Idee eines ehemaligen Kirchenfürsten, der einen besonders begabten Kunsthandwerker die Chance gab ein solches Kunstwerk zu erschaffen. Da ich Schlosser bin und kein Tischler, kenne ich den genauen Schwierigkeitsgrad nicht, aber es ist anzunehmen, dass dies nur sehr schwer herzustellen ist. Nur ein echter Künstler (Kunsthandwerker) ist in der Lage eine runde Holztür zu schreinern.

    Ambivalentes Verhältnis zur Kirche
    Man kann der Kirche gegenüberstehen wie man möchte, mit Hass oder Liebe, aber eines steht ausser Zweifel fest: Die Kirche war und ist der grösste Mentor und Freund des (Kunst)Handwerkers. Keine andere Institution fördert und unterstützt das wertvolle Handwerk wie die Kirche. Ohne sie wäre der Grossteil der begabten Künstler arbeitslos, oder gar verhungert, und die Welt wäre ärmer an Schönheit.

    Es handelt sich um Stadtkirche in Stockerau in Niederösterreich, in der einst der Heilige Koloman begraben wurde.

    Eizigartig: Eine runde Holztüre in einer Kirche Von oben gut zu erkennnen

    Eizigartig: Eine runde Holztüre in einer Kirche
    Von oben gut zu erkennnen

    Todesschlosser – Meistgelesenste Artikel im Kurier

    Der Bericht über meine Person und meine Arbeit als Todesschlosser von Wien war gestern der meistgelesenste Artikel in Kurier, einer österreichischen Tageszeitung. Das ist eine grosse Sache, denn Sonntag ist ein starke Konkurrenz um die Gunst der Zeitungsleser. Jeder Politiker, jeder Künstler und jeder auch jeder Sportler will natürlich möglichst viel Aufmerksamkeit der Sonntagsklientel der Zeitungsleser. Sonntags haben die Leute mehr Zeit, deshalb ist das Angebot besonders hoch. Aber das stört mich, den Wiener Schlossermeister nicht: Ich habe alle geschlagen! Meinen Artikel haben die meisten Menschen gelesen! Online beweisbar! Im Print lässt sich das nicht beweisen, aber es liegt nahe, dass es auch in der gedruckten Version genauso war.
    Es ist eben höllisch interessant was der „Todesschlosser von Wien“ so erlebt hat.

    Der  meisgelesenste Artikel im Kurier war welcher? Natürlich der über mich!

    Der meisgelesenste Artikel im Kurier war welcher?
    Natürlich der über mich!

    KURIER: Der Todesschlosser von Wien

    Vielen Dank an Frau Anna-Maria Bauer/Kurier für den beeindruckenden Artikel über meine schwere Facharbeit. Erschienen am 5. Februar 2017 in der österreichischen Tageszeitung „KURIER“ – print und online.

    Der Bericht zeigt die dunklen Seiten des Berufs Schlosser in der Fachrichtung Aufsperr- Schlüsselnotdienst im Grossraum Wien. Die Hauptstadt Österreichs hat seit jeher ein Nahverhältnis mit dem Tod und nicht selten die Wiener eine starke morbide Neigung. Möglicherweise ist es dies in anderen Städten ähnlich, aber in Wien kommt die Sehnsucht nach dem endgültigen Ende besonders offen zum Vorschein.

    Der Einblick hinter die Fassade dieses Randberufes spricht im Artikel auch die damit sozialen Probleme an und verweist auf Anlaufstelle für Betroffene.

    Zum Onlinebericht bitte Link anklicken: Der Todessschlosser von Wien

    Ein fantastischer Bericht in einer der meist gelesenen Zeitungen Österreichs, im KURIER

    Ein fantastischer Bericht in einer der meist gelesenen Zeitungen Österreichs, im KURIER

    Michael Bübl, Schlossermeister

    Wie es zum Buch Untermensch Lehrling kam

    Also gleich mal vorweg: Ich bin seit vielen, vielen Jahren selbständig.

    Das Leben als Zahlsklave aufgegeben
    Meine eigene Schlosserei habe ich ruhend gemeldet und die Mitarbeiter freigesetzt bzw. vermittelt. Nun bin ich offiziell nur mehr ein „EPU“ (Einzelpersonenunternehmen). Lehrlinge bildete ich niemals aus. Ausserdem widerstrebt mir das. Aus eigenen Erfahrungen seinerzeit als Lehrling und die damit verbunde Bürde für Lehrlinge ist mir dies ein Greuel.

    Meister hilft Jugendlichen

    Als dreifacher Handwerksmeister und noch mehr als Mensch, sah ich mich daher gezwungen das ernüchternde Buch über Lehrlinge zu schreiben. Ich sehe es als meine Pflicht, als Mensch, als Erwachsener, als sozialer Vater und klarerweise als ehemaliger Lehrling.

    Nur Hirnis machen eine Lehre

    Die Klugen oder auch die sozial besser gestellten Minderjährigen machen seit je her und heute noch mehr – keine Lehre. Sie gehen in die Schule.
    Nur mehr im Volksmund genannte „Hirnis“ – werden hierfür missbraucht bzw verbraucht.

    Höhere Vorbildung als Lehrlingskollegen

    Zwar bin ich bis zum Ende meiner Schulzeit ins Gymnasium gegangen, niemals in eine Hauptschule, aber der Mob durch die Lehrer zwang mich die Schule abzubrechen und eine Lehre als Alternative zu wählen. Man kann ruhigen Gewissens sagen, ich war ein untypischer und fremdartiger Lehrling. Nur wenige Lehrlinge besuchten vorher die AHS/Gymnasium. Die meisten kamen aus der Hauptschule.

    Aus sozial schwachen Schichten
    Oftmals waren sie sozial oder/und wirtschaftlich ärmer dran als andere Minderjährige.
    Auch waren deren Erziehungsberechtige/Eltern ihnen gegenüber nicht gut. Aus allerlei Gründen – aber egal wie, es sind meines Erachtens einfach schlechte Eltern, die ein Kind in die Lehre schicken. Und noch mehr schlechte Lehrer, die sie dort hin treiben …

    Erfahrungen als Tagessprecher
    Meine damaligen Mitschüler (Berufsschüler)  wählten mich zum Lehrlingssprecher und Tagessprecher.
    Deshalb hatte ich nahen Kontakt zu vielen Lehrlingen und sie gewährten mir einen Einblick in ihr junges Leben, dass nicht selten überschattet war mit gleichgültigen Erziehungsberechtigten bzw mit Horrorerlebnissen aus der Pflichtschulzeit dank der „netten“ Lehrer. Die Lehrer sind ja dazu da, dass sie als Pädagoge Kinder/Schüler zwingen dass zu tun, was sie nicht tun wollen. Ein Pädagoge eben.

    Lehre als Absturz und Endstation

    Jedenfalls ist der wirtschaftliche und soziale „Absturz“  mit Endstation Altersarmut vorprogrammiert, als ehemaliger Lehrling. Viele (Ex)-Lehrlinge versuchten dem entgegen zu wirken und arbeiteten schliesslich in anderen Berufszweigen. Also nicht ihm ausgelernten Lehrberuf.

    Rettung durch Berufswechsel
    Z.B. Ein LKW Fahrer verdiente damals schon das dreifache als ein ausgelernter Werkzeugmacher bzw Facharbeiter. Es gibt einige (Ex)-Lehrlinge,  die ihren Hals aus der Schlinge der Altersarmut retten konnten. Dabei handelt es sich aber nur um jene, die im Staatsdienst einen Rettungsreifen zugeworfen bekamen. Alle anderen versumpern und das bis ins hohe Alter in irgendeinem schlecht bezahlten Job.

    Obsoletes Thema

    Sei es wie es, ich bin Ihnen sehr dankbar für das Interesse meiner Leser zu diesem traurigen Thema. Ein Thema, welches an und für sich heute gar nicht mehr geben dürfte. Schon gar nicht in der EU. Um es auf den Punkt zu bringen. Ein Lehre ist nichts anderes als Kinderarbeit.
    Mit welchen Propandaworten Kinder (Minderjährige) dazu bewegt werden zu arbeiten ist irrelevant und eine Schande der Erwachsenen um sie. Sonst nichts!

    Am Bild sehen Sie mich in meiner privaten kleinen Werkstatt. Für normale Lehrlinge unerreichbar

    Am Bild sehen Sie mich in meiner privaten kleinen Werkstatt. Für Lehrlinge von heute unerreichbar

    Bester Schlüsseldienst von Wien

    Heute bekam ich einen Anruf von einem jungen, engagierten Mann. Er sagte schliesslich am Ende unseres netten Gespräches zu mir : „Sie sind der beste Schlüsseldienst von Wien!“
    DANKE, antwortete ich, genau das sag ich auch immer!

    Ein echter Meister eben
    Ja, ich weiss eh, bei mir kann man viel lernen. Viele haben durch mich ihr berufliches (finanzielles) Glück gefunden und können sorgenfrei mit ihren Familien leben und sich auf eine glückliche Weihnacht vorbereiten. Das macht mich glücklich und stolz
    Ho, Ho, Ho, sagt der „Handwerksmeister-Weihnachstmann“ – also ich! So soll´s ein, so sollte jeder Weihnachten haben – Sorgenfrei und mit einer Arbeit, die erfüllt, zum Wohlstand führt und glücklich macht.

    Hinter dem Wiener Schlüsseldienst steht kein geringerer als ein dreifacher Handwerksmeister.

    Hinter dem Wiener Schlüsseldienst steht kein geringerer als ein dreifacher Handwerksmeister.