Huffington Post berichtet über Todesschlosser von Wien

In der heutigen Ausgabe der modernsten Zeitung Deutschlands, der Huffington Post, ist ein fantastischer Artikel über das Leben des Todesschlossers von Wien (also über mich) zu lesen. Natürlich auf der Titelseite, ganz oben! Ein real getreuer Einblick in das extreme Leben eines Schlüsseldienst Mannes. Der Bericht gibt Aufschluss in die absolut unbekannte Kehrseite dieses Berufes.

Am besten Sie lesen den Bericht selbst (absolut lesenswert!): Huffington Post – Todesschlosser Hier lesen

Vielen Dank an das tolle Team der Huffington!
Ein extra grosses Dankeschön an Julius Zimmer, den superfreundlichen Redakteur der Huff!

Ein grandioser Artikel in der Huffington Post

Ein grandioser Artikel in der Huffington Post

Wir gründen ein Start Off

Einige junge Leute sind ambitioniert und wollen ihre Idee verwirklichen. Sie sind motiviert von Erfolgsgeschichten aus Silicon Valley und Topkarrieren der Welt. Täglich lesen die Youngsters von Superfirmen, die in wenigen Jahren global aktieren. In ihrem Inneren lodert lichterloh das Feuer des Schaffens, sie wollen der Welt etwas geben, verändern, verbessern, Menschen Arbeit geben, sind bereit alle Hürden auf sich zu nehmen und aus einem genialen Gedanken ein Lebewesen zu schaffen.

Mit aller Kraft voran
Sie reissen sich zusammen, besorgen Kapital, Rechte, Patente, Personal, Räumlichkeiten und wagen den gewaltigen Schritt ins freie Unternehmertum. Sie gründen ein Start Up!

Fatale Folgen

Frohgemut und Energiegeladen wird die neue Firma nach einer langen und anstregenden Gründungsphase bei der Behörde angemeldet. Und los geht es! Yuhuu! Yipihh! Goldgräberstimmung! Wir legen los!
Wie so oft im Leben wird die Rechnung ohne Wirt gemacht und wenige Tage, wenn nicht Stunden nach der Gründung saust Thors Hammer auf die Weltverbesserer nieder und zermalmt die Gutmenschen zu Brei und Staub! Was die Neu-Unternehmer nicht wussten , und auch nicht wissen konnten, wird ihnen zum Verhängnis.
In diesem Lande gehen die Uhren anders und aus dem Start Up wird eben ein Start Off!

Es fängt harmlos an
Es beginnt mit unerwünschter Post, welche sich zum bombastischen Briefterror steigert. Ein Entrinnen ist unmöglich, die Netze und Fluchtore sind undurchlässig. Das Opfer ist gefangen, wird erledigt und ausgeschlachtet, auf Teufel komm raus!

Es wird grauslich

Phase 2: Die Eingangstür öffnet sich und eine Armee von Männern mit guten „Never Tretting ab“ Schuhen und Klemmbrett stürmen den Laden.
Sie zücken Ausweise und mitunter tragen sie „Kutten“ und alle diese Männer verbindet ein unsichtbares und unzerreissbares Band. Sie sind (K&K) Beamte, österreichische unbarmherzige Beamte, die ausschliesslich gültiges Recht durchsetzen und Gefallen daran finden. Sie haben die Gesetze nicht gemacht, sie vollstrecken sie blos. Relikte aus der gefallenen Monarchie.

Söldner des Staates
Nun wird es ernst: Eine Heerschaft Beamte mit Titeln wie ING, DIPL.ING, AI, HR, REGRAT, MAG, Dr, DR.HC, Prof, UniPROF, OSR, OSTR, ihre Bild genossen sie allesamt auf HTL, HAK, HASCH, BFI oder WIFI, stellen sich als Beauftragte der WKO, WKNÖ, WKW, WKS, AKNÖ, PVA, GKKs, FINPOL, GÖD, ÖGB, AK, AUVA, PVA, BVA, WGKK, VFGH, VWGH , BVWG, BG, LG vor. Alle wählen ÖVP, SPÖ oder FPÖ, sind Mitglieder bei ARBÖ und ÖAMTC sind für EU und EWS aber gegen EPU. Zuguter Letzt kommt die GIS und der ORF und die GEMA und die AKM und holt die letzten Groscherln raus.

Das bittere Ende
Der vor Tatendrang sprotzende Jungunternehmer hat sich in ein leeres Häufchen Elend verwandelt und wird auspeit wie die ausgezuzelte Weisswurschthaut auf dem Münchner Oktoberfest, so um 3.30h nachts am Rande der berüchtigten Theresienwiese. Das Leben ist entwichen, die Hoffnung gegangen. Jetzt bleibt den Gründern nur mehr eine Meldung der Schliessung über APA und der Schritt aufs AMS um ALG und GS zu beantragen. In der Hoffung es möge mal ein BGE geben bleibt dem armen zerstörten lebenslang verschuldeten Idealisten nur eine Rolle Zwei-Lagen Papier zu schnappen und aufs WC zurück zuziehen.

Der Volksmund weiss, welchen Weg er geht: Ein Unternehmer in diesem Land kann ********* gehen!

Ein Österreichischer Erfolg: Das START OFF ist gelungen!

Das bekannteste Amt Österreichs Dort kann man Einspruch gegen die überbordete Beamtenmacht einlegen

Das bekannteste Amt Österreichs
Dort kann man Einspruch gegen die allgegenwärtige überbordende Beamtenmacht einlegen

Kein Interesse an Firma, oder: Wozu ist man Unternehmer?

Die täglichen Drangsalierungen durch Behörden, Sozialpartner, Ämter und zu guter Letzt durch die eigenen Mitarbeiter lassen eine Wende im Berufswunsch „selbständig“ erkennen. Täglich 12 bis 14 Stunden arbeiten und das nicht selten 6 und manchmal 7 Tage die Woche, bei mikrigem Gewinn und der täglichen Angst eine existenzvernichtende Strafe von Krankenkasse, Finanzamt oder Arbeitsinspektorat zu kassieren, ist nicht jedermanns Sache. Genau genommen will das keiner.
Wer will schon ARBEIT geben und dafür noch Strafe zahlen?
Wer will jeden Tag Angst vor einem Brief oder einem Behördenbesuch haben?
Richtig! Niemand!

Familie will keine Firma – Erstmals zugegeben
In Salzburg gab es dieser Tage eine Pleite einer Tischlerei (ja, das kann passieren) und die Betreiberfamilie bringt es auf den Punkt: Kein Interesse an der Weiterführung! Obwohl eine Entschuldung und eine Weiterführung unter Aufsicht angeboten wurde, lehnte die Familie ab! Die Unternehmer-Familie (Es sind übrigens Menschen) wollen einfach keine Unternehmer mehr sein.

Diese Art der Erwerbstätigkeit ist in Österreich wohl die mieseste und schwerste Art ein paar Piepen zu ergattern fürs tägliche Überleben am untersten Niveau.

Ob Sie, lieber Leser es glauben oder nicht: Es wird sich aufhören….

Konkurs und Zusperren ist den Eigentümer lieber als die tägliche Quälerei eine Firma zu führen

Konkurs und Zusperren ist dem Eigentümer lieber als die tägliche Quälerei eine Firma zu führen

Kunsthandwerk – Rundes Holztor

Als Schlossermeister habe ich in meinen vielen Jahren Praxis schon einige Türen und Tore gesehen. Werden so an die 100 000 gewesen sein. Also eine ganze Menge. Aus Holz, aus Metall, aus Glas, aus Kunststoff, oder sonst einem Material. Es waren grosse und kleine, winzige und riesige, dünne und dicke Türe, aber alle hatten eines gemeinsam. Sie waren alle gerade. Dieser Tage jedoch hatte ich zu meinem Erstaunen das erste Mal Kontakt mit einer gebogenen Tür. In einer 1000 Jahre alten Kirche erfuhr ich erstmals, dass es auch runde Holztüren gibt. Wahrscheinlich war dies die Idee eines ehemaligen Kirchenfürsten, der einen besonders begabten Kunsthandwerker die Chance gab ein solches Kunstwerk zu erschaffen. Da ich Schlosser bin und kein Tischler, kenne ich den genauen Schwierigkeitsgrad nicht, aber es ist anzunehmen, dass dies nur sehr schwer herzustellen ist. Nur ein echter Künstler (Kunsthandwerker) ist in der Lage eine runde Holztür zu schreinern.

Ambivalentes Verhältnis zur Kirche
Man kann der Kirche gegenüberstehen wie man möchte, mit Hass oder Liebe, aber eines steht ausser Zweifel fest: Die Kirche war und ist der grösste Mentor und Freund des (Kunst)Handwerkers. Keine andere Institution fördert und unterstützt das wertvolle Handwerk wie die Kirche. Ohne sie wäre der Grossteil der begabten Künstler arbeitslos, oder gar verhungert, und die Welt wäre ärmer an Schönheit.

Es handelt sich um Stadtkirche in Stockerau in Niederösterreich, in der einst der Heilige Koloman begraben wurde.

Eizigartig: Eine runde Holztüre in einer Kirche Von oben gut zu erkennnen

Eizigartig: Eine runde Holztüre in einer Kirche
Von oben gut zu erkennnen

Schock für die Wissenschaft: Milgram Experiment neu

Kennen Sie das Milgram Experiment?
Ja? Dann wissen Sie worum es geht.
Nein? Dann sollten Sie das googeln (lohnt sich).

Nur ganz kurz erklärt: Es geht darum, ob ein Mensch einen anderen foltert und quält, nur weil es ein anderer sagt. Das ganze ohne Druck oder Autoritätsverhältnis, oder (militär)strafrechtliche Folgen. Eben nur so.

1950 hat Herr Milgram nachgewiesen, dass mehr als 60 Prozent der „normalen“ Leute bereit sind einen anderen Menschen zu Tode zu foltern. Das war der erste Schock für die Wissenschaft!

Der zweite Schock, der noch grössere folgte dieser Tage. Das Experiment wurde wiederholt. Und Heut zu Tage sind 90 Prozent der Leute mit dabei bei der Folterung. (!)

Das beweist einiges. Die Leute heutzutage sind wesentlich obrigkteitshöriger als die Leute vor 70 Jahren. Logisch, wenn man mit 5 Jahren in Schule gehen muss und gebrochen wird. Kaum ein Mensch hat noch einen eigenen Willen. Kaum einer traut sich der Obrigkeit zu widersprechen.
Der Traum jedes Diktators wurde wahr!

Psychiater irrten gewaltig und lagen doch richtig
Aber die Geschichte zeigt uns noch was, etwas was nirgens zu lesen ist. Kluge Doktoren, genau genommen Psychiater waren damals in den 50iger Jahren der Meinung, dass nur 1-2 Prozent der Prüflinge in der Lage wären, als Folterknecht missbraucht zu werden. Die Herrn Doktoren waren felsenfest überzeugt, dass 98 Prozent NICHT foltern. Sie sagten, nur von Haus aus böse Menschen, sogannte Sadisten wären als Folterknecht geeigntet. „Nur wer von Geburt an böse und schlecht ist, der foltert.“ Mit diesem Satz lagen die Psychiater richtig. Falsch lagen sie mit dem Prozenten.
Nicht zwei Prozent sind böse, sondern 90!

Ein teuflisches Experiment!

Von 100 Menschen würden 90 ohne Skrupel und Zwang in einer Folterkammer arbeiten.   Das beweist: Der Mensch ist in sich böse!

Von 100 Menschen würden 90 ohne Skrupel und Zwang in einer Folterkammer arbeiten.
Das beweist: Der Mensch ist in sich böse!

Wenig Sicherheit im Hotel

Eine Dame vertraute dem Sicherheitsstandards eines Hotels zu sehr. Das war ein Fehler. Sie wurde Opfer einer Vergewaltigung. Man sollte niemanden vertrauen! Warum also, sollte man irgendeinem Typen in irgendendeinem Hotel sein Vertrauen schenken? Man weiss nichts von diesem Menschen, ausser dass er eine Art Uniform trägt.

Was genau geschah in Wien?
Ein Angestellter des Hotels hatte sich auf einfachste Weise Zutritt zum Zimmer der Frau verschafft. Dies geht wirklich einfach! Er programmierte sich einfach selbst eine Schlüsselkarte. Das kann praktisch jeder, der im Hotel arbeitet und Zutritt zum Computer hat. Das geht Ruckzuck –

    Kartenrohling einstecken
    Zimmernummer eingeben
    ENTER drücken
    fertig programmierte Karte entnehmen
    Auf geht’s!

Unvorstellbares Martyrium
Niemand speichert diese Aktivität, niemand kontrolliert das Personal. Die Frau im Wiener Hotel ist zum Handkuss gekommen, wegen dieses gewaltigen Sicherheitslochs. Sie wurde Opfer eines schäbigen Verbrechens. In diesem speziellen Fall war die Sachlage extrem dramatisch. Die Dame hatte von der Tat selbst nichts mitbekommen, warum erfuhr sie erst einige Stunden später. Erst nächsten Tag klagte sie über „Unterleibsschmerzen“ und begab sich zum Arzt. Dieser erstellte ein erschütternde Diagnose: Sie wurde brutalst vergewaltigt! Erst betäubt und anschliessend vergewaltigt. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Täter ein Angestellter des Hotels war. Wie oft er dies bereits getan hat, das weiss nur er selbst.

Warnungen vom Schlossermeister werden kaum gehört
Seit Jahren rede ich mir den Mund fusselig über die desatröse Sicherheitspolitik in manchen Hotels, aber es tut sich wenig bis gar nichts.
Fest steht: Schlüsselkarten bieten absolut keine Sicherheit! Vertrauen Sie niemals einer Schlüsselkarte. Theoretisch lässt sich eine Karte auf Jahre vorgrogrammieren. So kann ein Täter auch zuschlagen (Diebstahl, Raub, Sexualdelikt), selbst wenn er seit Jahren nichts mit dem Hotel zu tun hat. Er legt sich einfach einen Stapel an Schlüsselkarten an, für „später“!

Der Tipp des Meisters:
Wann immer Sie im Hotel übernachten – Ein kleiner Keil unter der Tür und kein Mensch kann in Ihr Zimmer! Kostet nichts und hat in jeder Handtasche Platz.

Ein einfacher Trick bewahrt vor gemeinen Verbrechen. Ein Keil verhindert das Öffnen der Türe

Ein einfacher Trick bewahrt vor gemeinen Verbrechen.
Ein Keil verhindert das Öffnen der Türe

Jeder Vierte bricht Lehre ab

Eine neue Studie in Deutschland beweist, dass 25 Prozent der Lehrlinge vorzeitig ihre Ausbildung abbrechen. Wenn Sie, lieber Leser mich fragen, dann sagte ich darauf, dieses Viertel junge Leute sind die klügeren. Diese Jugendlichen haben verstanden, dass sie zu „Selbstversorgersklaven“ erzogen werden.

In der heutigen Zeit eine Lehre zu absolvieren ist absolut verfehlt und falsch. Warum das so ist, das wird im politischen Buch „Untermensch Lehrling“ verraten!

Nur so viel: Lehrlinge haben schlechte Eltern
Hier geht es zu: Nur Hirnis machen eine Lehre

Jeder Vierte Jugendliche ist klug und bricht die "Hirni-Ausbildung" ab

Jeder Vierte Jugendliche ist klug und bricht die „Hirni-Ausbildung“ ab

Sicherheit im Strassenverkehr

Diese Seite beschäftigt sich Sicherheit, und dazu zählt auch eine sichere Fahrweise und Ausstattung des Autos im Winter. Jeder, der ein Fahrzeug mit Hinterradantrieb und Motor vorn hat, der kennt das Problem. Kaum liegt ein Zentimeter Schnee auf der Strasse drehen die Reifen durch, ob nun Winterreifen montiert sind oder nicht. Um trotzdem halbwegs sicher durch den Winter zu kommen und nicht im Strasssengraben zu landen, greifen viele „Stern“ Fahrer (und auch andere) zu einem einfachen Trick. Gewicht in den Kofferraum! So viel wie nur nöglich!

Eine Viertel Tonne Holz gegen Rutschen
Bei mir sind es 240 (!) Kilo Holzbriketts. Der Vorteil: Kein Schleudern, kein Durchdrehen, und wenn es kalt wird in Werkstatt, dann habe ich genug Brennmaterial mit 😉

Extratipp: Schaufel mitnehmen!

240 Kilogramm Holz im Kofferraum und Sie kommen überall hin Und im Frühjahr wird es verheizt!

240 Kilogramm Holz im Kofferraum und Sie kommen überall hin
Und im Frühjahr wird es verheizt!

Schlosser Kollege kämpft ums Überleben

Ein Berufs-Kollege, Wolfgang S. wurde bei der Gasexplosion in Wien Hernals lebensgefährlich verletzt. 25 Jahre lang üben wir den selben Beruf aus. Beide sind wir Schlossermeister und Spezialisten für Sicherheits- und Aufsperrtechnik. Doch da ist ein wesentlicher Unterschied zwischen mir und dem Berufskollegen. Ich lehnte die Arbeit als „Helfershelfer“ und „Vollstreckungsgehilfe“ für das Exekutionsgericht ab. Zweifelsohne, diese Arbeit ist gut bezahlt und daher ein sicheres Einkommen für Schlosser, denn arme Leute wird es immer geben – die man aus der Wohnung rauskatapultiert.

Recht und Moral
Geschichten dieser Art haben aber eine Kehrseite. Nicht alles was rechtlich korrekt ist, ist auch moralisch in Ordnung. Wer einmal Zeuge oder Beteiligter einer Delogierung war, der hat eine andere Einstellung zu dieser Vorgehensweise.
Nicht immer ist alles eindeutig und so manch Mieter gerät gänzlich unschuldig in Misslage und Zahlungsverzug. Rücksicht bleibt hier ungehört und der Rechtsanspruch auf die Wohnung wird durchgeführt – meist ohne Skrupel.

Furchtbare Szenen
Verständlicherweise kommt es da zu „unschönen“ Szenen. Tränen, Schreie, Weinen, Schluchzen sind gang und gäbe. Völlig verzweifelte Delogierungsopfer klammern sich an Türstock oder Einrichtungsgegenständen fest, um das Unausweichliche um Sekunden oder Minuten zu verzögern. Ein sinnloses Unterfangen. Nicht selten kommt es Übergriffen gegen den beauftragten Schlosser. Kleinere Rempler oder „Watschn“ werden üblicherweise übersehen. Mitunter greifen Mieter auch zu richtigen Waffen. Sie wehren sich dann mit allen Mittel die ihnen zur Verfügung stehen. Warum die Leute das machen? Niemand verliert gerne seine Wohnung…., zurecht oder zu unrecht – ist nicht Gegenstand der Delogierung.

Kein Schutz für den Schlossermeister

Steht im Vorfeld bereits fest, dass es zu erheblichen Schwieigkeiten kommen wird, so wird die Exekutive beordert. Sind aber keine Vorzeichen für eine Gewalttätigkeit des Mieters bekannt, so bleibt der Schutz für Exekutor, Zeugen oder Schlosser aus. Wobei der Schlosser „an vorderster Front“ kämpft. Der Schlüsseldienst steht in erster Reihe direkt an der Tür und fängt in den meisten Fällen den Gewaltausbruch des aufgelösten und verstörten Wohnungsmieter dann als erster ab.

Ablehnung von Aufträgen logisch
So sehe ich es als selbstverständlich keine Delogierungsaufträge zu übernehmen. Teils aus moralischen Gründen, aber auch aus Gründen des Eigenschutz. Warum sollte sich ein Schlüsseldienst diesen enormen Gefahrenpotential aussetzen? Ein Bauchstich ist schnell geschehen. Ein Hieb mit einem Basballschläger rasch ausgeteilt, und falls es noch gewaltätiger werden, wie am 26. Jänner in Wien Hernals, so ist der Schlüsseldienst ebenfalls derjenige, welcher ohne Schutz vor der Tür steht und die Wucht der Explosion ertragen muss. Allerschwerste Verletzungen, wie mein Berufskollege Wolfgang S. erlitten hat, sind die Folge dieser Schutzlosigkeit.

Darum: Delogierung – Nein Danke!
Denn so lange man einem in Not gerratenen Menschen, der aus welchen Gründen auch immer unfähig ist seine Miete weiter zu bezahlen – so entgegen geht – ist diese Art der Vorgehensweise einfach unakzeptabel. Ebenso wie die kalte Schulter dem Schlosser und Co hierbei gezeigt wird und die gleich dem Mieter ohnmächtig der ganzen unangenehmen Sachlage gegenüber stehen.

Ohne Vorwarnung und jeglichen Schutz müssen Schlosser oftmals arbeiten Tödlich verletzt zu werden ist keine Seltenheit dabei

Ohne Vorwarnung und jeglichen Schutz müssen Schlosser oftmals arbeiten
Tödlich verletzt zu werden ist keine Seltenheit dabei

Sechs tote Jugendliche im Gartenhaus gefunden

In Arnstein bei Würzburg fand ein besorgter Vater secht tote Jugendliche in einer Gartenlaube. Unter den toten befanden sich auch seine eigenen Kinder. Die Jugendlichen waren allesamt zwischen 18 und 19 Jahren alt und verbrachten die Nacht im besagten Gartenhaus. Der Grund für die Übernachtung war eine kleine private Feier.

Als der Vater am Morgen nichts von den Jugendlichen gehört hatte, ging er nachschauen und endeckte die toten Teenager. Sofort verständigte Rettungskräfte konnten nur mehr den Tod feststellen. Die Todesursache steht zum Zeitpunkt noch nicht fest, jedoch wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Ob ein Gewaltverbrechen oder ein Unfall die Todesursache war wird die Obduktion klären.

Als Schlosser im Notdienst kann es beurteilen: Es ist ein grauenhaftes Erlebnis tote Menschen zu finden

Wer mehr über solch grausige Ereignisse lesen möchte, dem sei das Buch Der Todesschlosser von Wien ans Herz gelegt.

Unvorstellbares Drama für alle beteiligten Personen

Unvorstellbares Drama für alle beteiligten Personen